Das verdient Selfmade Records mit YouTube

30 Sep

In diesenm Artikel möchte ich den YouTube-Kanal Selfmade Records (und die YouTube-Einnahmen) des gleichnamigen Raplabels vorstellen. In meiner Wahrnehmung zeichnete sich das Label unter anderem dadurch aus, dass es sehr schnell und früh die Potentiale der Videoplattform erkannt hat und viel Videocontent veröffentlicht hat. Wie viel Geld Selfmade Records mit YouTube verdient und ob es sich als zusätzliche Einnahmequelle für ein Label lohnt, möchte ich aufzeigen. In der nächsten Zeit werde ich auch weitere YouTube-Kanäle von Musiklabels vorstellen. Spezielle Wünsche können gern in die Kommentare geschrieben werden.

Dieser Beitrag reiht sich in die Artikel zum Thema „Geld verdienen mit YouTube“ ein und ist als Inspirationsquelle zum Geld verdienen im Internet zu verstehen.


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Der YouTube-Kanal Selfmade Records

Selfmade Records ist u.a. die Labelheimat des bekannten Rappers Kollegah aber auch von Favorite, Karate Andi, Genetikk und den 257ers. Interessant ist, dass Selfmade Records sehr früh damit begonnen hat, neben den obligatorischen Musikvideos auch Vlogs, angelegt als Hintergrundberichte und Tourtagebücher der Künstler, zu veröffentlicht. So wird die Aufmerksamkeit in der Vorverkaufsphase eines Albums erhöht und fleißig Socialmedia-Kontakte, Newsletter-Leads, Merchandising-Verkäufe und natürlich Vorbestellungen eingesammelt. Heute ist das natürlich gängige Praxis und aus einer erfolgreichen Promophase nicht mehr wegzudenken, allerdings hat meiner Wahrnehmung nach Selfmade Records auf diesem Gebiet auch Pionierarbeit geleistet. Dabei sind sehr kultige Videoreihen entstanden wie z.B. dieses Video von Kollegah in New York:

Gerade das Amateurhafte trägt maßgeblich zur Zuschauerbindung bei, denn die Fans können so ihren den Rapper besser kennenlernen bzw. wird ihnen zumindest dieses Gefühl vermittelt. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass ich diese Videoserie geguckt habe.


Das erfolgreichste Video

Natürlich ist das erfolgreichste Video eines Rap-Labels ein Musikvideo. Das Video zu dem Track „Mondfinsternis“ von Kollegah aus dem Jahr 2011 hat bis heute (Stand 09/2015) (ca.) 15 Millionen Klicks generieren können. Für ein deutsches Rap-Video eine sehr ordentliche Klickzahl. Meiner Meinung nach ist es einer schwächsten Kollegah-Songs, aber das ist am Ende natürlich immer Geschmackssache:

Das erfolgreichste Video außerhalb der Musikvideos ist das sehr unterhaltsame Studiobattle von Favorite vs. Carolin Kebekus. Fast 2 Millionen Aufrufe kann dieses Video vorweisen, eine sehr beachtliche Zahl, die sicherlich auf den hohen Unterhaltungswert zurückzuführen ist.


Die YouTube-Einnahmen von Selfmade Records

Der Kanal wurde am 02.09.2006 gegründet. Das erste noch öffentliche Video wurde aber am 04.01.2007 veröffentlicht, daher wird meine Berechnung der YouTube-Einnahmen auch erst ab diesem Zeitpunkt beginnen. Insgesamt kann der Kanal 917.062 Abonnenten vorweisen, damit wurden 263.613.767 Videoaufrufe generiert (Stand 09/2015).

selfmade records geld youtube

Quelle: youtube.com/user/SelfmadeRecords/about

Das ergibt nach meiner Hochrechnung Gesamteinnahmen von 304.169,73€, was einem monatlichen Umsatz, seit dem ersten Video, von 2896,85€ entspricht. Das klingt erst mal nach relativ wenig, aber das ist für einen Durchschnittswert über den Zeitraum von 2007 – 2015 sehr beachtlich. Zumal die YouTube-Umsätze natürlich nicht das Kerngeschäft eines Musiklabels sind und sein sollten.

YouTube-Einnahmen:

  • Videoaufrufe: 263.613.767
  • Gesamteinnahmen: 304.169,73€
  • durchschnittliche Monatsumsätze: 2896,85€

Fazit

Im Fall eines Musiklabels sind monatliche Umsätze von knapp 3000€ sehr beachtlich. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Videoproduktionen als Werbe- bzw. Promo-Maßnahmen betrachtet werden müssen. Werbemaßnahmen kosten in der Regel Zeit und/oder Geld. Die YouTube-Monetarisierung fungiert im Fall eines Musiklabels also als Refinanzierung der Werbemaßnahmen. Also ist YouTube auch für Firmen mit anderen Geschäftsbereichen eine sehr lukrative Möglichkeit die Reichweite zu erweitern. Selfmade Records hat in diesem Zusammenhang alles richtig gemacht. und refinanziert so zumindest anteilig mit den YouTube-Umsätzen den Aufbau von Reichweite.

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Einnahmen anderer YouTuber findest du hier



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Johannes

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