Cash is king trotz fetter Aktienrendite & Sparquote

21 Jul

Liebe Leserin, lieber Leser, in diesem Artikel möchte ich das erste Halbjahr 2019 rekapitulieren. Mit dem Fokus auf meine Investment-Rendite, meine Sparrate und aktuellen Änderungen und Gedanken zu meiner persönlichen Finanzplanung. Natürlich wird auch die Asset-Allokation (Stand Anfang Juni 2019) wieder prominenten Raum in diesem Beitrag einnehmen.

Cash is king again

Cash is king, again! Warum ich trotz mega Aktienrendite und Inflation meine Cashquote erhöhe | © Mark Stay – stock.adobe.com

 

Vorab: Ganz generell möchte ich sagen, dass ich mich sehr über Kommentare und Feedback freue. Willkommen sind Anmerkungen, Ergänzungen, Fragen und Feedback jeder Art, gern auch kritisch, vorausgesetzt es ist sachlicher Art. Also lass sehr gern ein Kommentar da.


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Meine Depot-Performance im ersten Halbjahr 2019

Nun ist kein Geheimnis, dass die Aktienmärkte sehr ordentlich gelaufen sind im ersten Halbjahr 2019. Wer in Einzelaktien investiert muss dabei immer schauen, ob er sein Portfolio ebenso gut (oder sogar besser) gelaufen ist. Als agnostischer ETF-Anleger und Berkshire-Hathaway-Jünger stellt sich diese Frage nicht, denn die Marktrendite ist auf jeden Fall drin.

Schauen wir aber mal auf den Wertzuwachs:

Wertentwicklung meines Depots im ersten Halbjahr 2019

 

Unter dem Strich steht ein Wertzuwachs von 6.173,92€. Das ist doch mal ganz nett. Richtig beeindruckend finde ich es, wenn man das auf die ersten 6 Monate des aktuellen Jahres herunterrechnet. Im Schnitt bedeutet das einen Wertzuwachs von mehr als 1.000€ und das jeden Monat. Das ist mehr als ein (Teilzeit)Einkommen von Geringverdienern. Ich war nach dem Abitur 23 Monate bei der Bundeswehr, nach dem Grundwehrdienst bekam ich ca. 1.000€ Netto (ohne Zulagen), das war damals für mich richtig viel Geld und dieses Geld habe ich quasi in den letzten 6 Monaten im Schlaf verdienen (vor Steuern).

Alle Positionen haben an Wert zugelegt. Beachtlich ist, welche Performance die kleine beyond meat Zockerposition hingelegt hat. Auch beachtlich, aber im gegenteiligen Sinne ist die vergleichsweise schlechte Performance der Berkshire-Hathaway. Selbst Gold ist bombastisch gelaufen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das alles sehr verrückt finde, denn die fundamentalen Daten der Unternehmen und der Konjunktur sehe für meine laienhaften Augen alles anderes rosig aus. Auch wenn man sie mal umhört, dann stellen einige größere Maschinenbauer teilweise auf Kurzarbeit u.ä. um, aber die Aktienmärkte laufen wie Sau. Das generiert bei mir definitiv Fragezeichen, auch wenn ich alles andere als ein Crashprophet bin und niemals aus Markttiming-Aspekten verkaufen würde. Doch ich sehe schon eine gewisse Entkoppelung von operativem Geschäft und Börsenbewertungen.

Aber auch der Blick auf den Chart macht deutlich, dass das erste Halbjahr 2019 mein Depot ordentlich hat wachsen lassen. Es befindet sich Anfang Juli auf einem neuen Allzeithoch. Also alles in Butter!

Depotchart seit Jahresbeginn


Meine Sparquote

Seit 01.01.2019 bin ich ja nun „Vollzeit“ selbstständig, ein Schritt der überfällig war und dennoch nicht ganz freiwillig vollzogen wurde. Spannend war für mich, wie sich das auf den monatlichen Sparbetrag auswirken würde, d.h. ob und wieviel nach dem Wegfall des Gehaltes (allerdings war das auch nur eine 50% Stelle) übrigbleiben wird.

Vom Ergebnis bin ich selbst überrascht. Ich habe in jedem Monat des ersten Halbjahres meinen Zielbetrag von 1.325€ / Monat zur Seite legen können. Das entspricht einer Sparquote von ca. 50%, diese ist in einer Selbstständigkeit bei schwankendem nicht so einfach und sauber zu ermitteln wie bei einer festen Lohnzahlung, aber die genannten 50% kommen sehr gut hin.

Und das obwohl ich aktuell der Alleinverdiener unserer kleinen Familie bin, d.h. meine Freundin derzeit kein Einkommen bezieht. Sobald sich das wieder ändern wird das auch deutlich an der Sparquote bemerkbar machen.

Auch das zeigt mal wieder, was es ausmacht, wenn man seine Fixkosten im Griff hat. Und natürlich bleiben Wünsche unerfüllt, aber das ist ein Aspekt, der mich eher motiviert, als dass er mich unglücklich macht. Es gibt viele Sachen auf die ich mich noch freue, meine Ansprüche wachsen natürlich auch und damit auch meine Ausgaben, aber alles in einem vergleichsweise niedrigen Rahmen, gemessen am Umfeld aber auch am Einkommen.
Mein erster Zugang zum Thema „Finanzen“ war damals das Thema Sparen. Ich habe einfach immer gern gespart und das eine ganze Zeit lang auch echt übertrieben, aber mittlerweile habe ich zum Sparen ein sehr sehr gutes Verhältnis. Ich spare überdurchschnittlich gut, ohne es verkrampft anzugehen und es fühlt sich dabei auch noch verdammt gut an

In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen tippe merke ich, dass ich mal wieder richtig Lust habe ein paar Blogartikel zum Thema „Sparen“ zu publizieren.

➡ zur Kategorie Geld sparen

Wenden wir uns nun aber mal der Asset-Allokation zu.


Asset-Allocation (Stand Anfang Juli 2019)

Der Blick auf die Asset-Allokation zeigt, dass mit dem neuen Hype um Kryptowährungen die „Risiko-Kapital“-Position wieder deutlich angestiegen ist. Zwischenzeitlich konnte dieses Positionsgröße deutlich abgebaut werden aber mit dem Anstieg von Bitcoin & Co liegt der Anteil sogar wieder 4 Prozentpunkte über dem Stand vom Dezember 2018. Durch Verkäufe bzw. Gewinnmitnahmen konnte die Edelmetall-Position im gleichen Zeitraum von 14% auf 11% verringert werden. Der IST-Aktienanteil hinkt aber weiterhin dem SOLL-Zustand hinterher.

Die gesamte Assetverteilung meines Depots

 

Der Blick auf die Verteilung im Depot zeigt einen akzeptablen Unterschied zwischen IST- und SOLL-Verteilung. Wichtigste Änderung hier war der Verkauf der kompletten S&% 500 ETF Position. Damit befinden sich neben der Xetra-Gold und meiner beyond meat Zockerei nur noch vier weitere Positionen im Depot, die das langfristige Portfolio darstellen.

Verteilung im Depot



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Warum für mich Cash wieder King ist

Meinen letzten Updates war zu entnehmen, dass ich neben dem Verkauf des S&P 500 ETFs auch die anderen bestehenden Positionen deutlich verkleinert habe (noch nicht in den vorgenannten Statistiken abgebildet).

Warum das? Kommt jetzt der Crash?

Ich habe in den letzten Wochen mal wieder sehr intensiv meine Anlagestrategie und Finanzplanung reflektiert und für mich festgestellt, dass ich ganz generell den Ansatz einen relevanten Betrag langfristig in mein ETF-Portfolio zu investieren weiterhin verfolgen möchte, ich aber gleichzeitig meinen (finanziellen) Handlungsspielraum ausbauen bzw. waren möchte.

Zu meiner Situation: Ich bin nun Vollzeit-Selbstständig und möchte das gern auch in den nächsten Jahren bleiben. Zudem gründe ich derzeit eine neue Firma (GmbH), die eine Stammeinlage und einen Liquiditätspuffer erfordert(e). Auch privat möchte ich mein Cashpolster ausbauen, denn es ist abzusehen, dass ich auch weiterhin der Hauptverdiener unserer kleinen Familie bleiben werde und die Fixkosten z.B. durch eine Kinderbetreuung auch parallel steigen werden. Aktuell läuft es gut im Geschäft und dafür bin auch dankbar, aber auch das wird sich evtl. irgendwann mal ändern und auch das neue Geschäft kann scheitern.

In diesem Zusammenhang habe ich mir eben die Frage gestellt, was ist mir wichtiger, fast voll investiert zu sein und damit die maximale Rendite mitzunehmen, oder lieber ein paar Chips vom Tisch zu nehmen, diesen Anteil damit der Inflation auszusetzen aber dafür mehr Handlungsspielraum zu gewinnen und den Wohlfühlfaktor zu erhöhen.
Das sehr gute erste Halbjahr an den Börsen hat mich dann nochmal mehr dazu veranlasst darüber nachzudenken, denn es hätte genauso gut (kurzfristig) auch in die andere Richtung laufen können, also anstatt +6.000€ hätte es auch ein Buchverlust sein können. Potentielle Liquidität, die mir im Zweifel dann fehlen würde.

Es fühlte sich in dem Moment des Verkaufes definitiv nicht gut an, aber aktuell fühle ich mich mit der Entscheidung sehr wohl. Ich sitze auch einem komfortablen Cashpolster, dass mir Zeit verschafft, mein aktuelles Business zu stabilisieren und die neue Firma anlaufen zu lassen. Und lieber jetzt verkaufen, als später im Verlust oder auf Tiefständen am Aktienmarkt.


Meine „neue“ Anlagestrategie

Doch wie geht es jetzt weiter. Ich versuche weiterhin meinen Sparbetrag von ca. 1.300€ im Monat zur Seite zu legen. Circa 50% mindestens aber 500€/Monat davon möchte ich wie gehabt 2x im Jahr also (2x 3.000€) in mein Aktienportfolio für einen langfristigen Vermögensaufbau und als Altersvorsorge investieren.


💡 Meine Empfehlung für ein Online-Depot: Ich selbst habe ein Depot bei meiner Hausbank eröffnet und ein zweites Depot bei Comdirect. Wenn Du auch ein Depot eröffnen möchtest – dann suche Dir das für Dich passende und beste Depot heraus:


Der Restbetrag (falls vorhanden) wird als freies Investitionskapital auf einem Tagesgeldkonto zwischengeparkt und dann situativ in die eigene Selbstständigkeit bzw. in Kapitalanlagen investiert.

Ich glaube, dass man langfristig im eigenen Geschäft die bessere Rendite macht. Es aber auf der anderen Seite immer mal wieder spannende Marktszenarien gibt, die Investitionen fernab vom Business attraktiv machen. Beispielsweise baue ich so Eigenkapital für mögliche Immobilien-Investitionen auf oder aber habe die Möglichkeit bei starken Korrekturen an den Aktienmärkten dort größere Beträge (neben den regelmäßigen Einzahlungen) zu investieren.

Die Krux dabei, erst in 20-30 Jahren werde ich wissen, ob diese Entscheidung die richtige war. So ist das eben mit finanziellen Entscheidungen.

Wie war dein erste Investitions-Halbjahr 2019?

Wie ist es Dir und deinen Investments in den letzten 6 Monaten ergangen? Und was sagst Du zu meiner Entscheidung meine Aktienmarkt Investitionen zu drosseln?

Beste Grüße
Johannes

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Johannes

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Johannes

2 thoughts on “Cash is king trotz fetter Aktienrendite & Sparquote

  1. Hallo Johannes,

    freut mich, dass es bei dir so gut läuft. Muss ja tatsächlich gut laufen, wenn du am Gründen einer GmbH bist, die ja auch wiederum Geld kostest. Wenn du damit durch bist, hast du sicherlich genügend Stoff für einen spannenden Artikel.

    Lieben Gruß,

    Torsten

    • Hallo Torsten,
      danke für Dein Feedback. Es läuft okay, die GmbH dient vor allem dazu das Haftungsrisiko zu minimieren und das bestehende Geschäft nicht zu infizieren.
      Beste Grüße
      Johannes

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