Die Freuden des jungen Aktionärs

19 Jan

Liebe Leserin, lieber Leser, in diesem Blogbeitrag möchte ich mein persönliche Investments aus dem vergangenen Jahr 2019 rekapitulieren und mit Dir teilen. Wir schauen dabei in mein öffentliches Depot, meine Asset-Allocation und wir riskieren auch einen Blick auf die Zockereien fernab meines ETFs-Portfolios.

Das war mein Börsenjahr 2019

Mein Börsen und Investment-Rückblick 2019 | © peterschreiber.media – stock.adobe.com

 

Der Titel sagt es bereits, das vorletzte Jahr (2018) stand unter der Überschrift: „Die Leiden des jungen Aktionärs“ um es weiterhin mit Goethe zu sagen, diesmal überwiegen allerdings die Freuden des jungen Aktionärs.

Bevor wir starten, was gibt es (finanzielles) zu berichten aus dem Jahr 2019? Hier ein kurzer Überblick:

  • ich bin seit Januar 2019 zu 100% selbstständig, d.h. mein altes (befristetes Anstellungsverhältnis) wurde nicht verlängert – und ich habe das Jahr (finanziell) überlebt 🙂
  • ich habe im Sommer eine GmbH gegründet (für einen eigenen Online-Shop – nicht für diesen Blog)
  • dafür habe ich allerdings auch einen Teil meines Depots verkauft (ca. 10.000€)
  • ich habe insgesamt ca. 15.000€ gespart (das Geld ist aber komplett als Anteils des Stammkapital in die GmbH geflossen)
  • dementsprechend wenig „frisches“ Geld habe ich ins Depot gesteckt, Käufe wurden vor allem durch Rebalancing-Maßnahmen vollzogen

Und bei Dir so? Was waren deine finanziellen Highlights im letzten Jahr?


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Mein ETF/Aktien-Depot im Jahr 2019

Wie jeder Privatinvestor, der auf steigende Kurse gesetzt hat, vermutlich mitbekommen hat, war das vergangene Jahr ein grandioses Börsenjahr. Mein Depot (siehe Asset-Allokation weiter unten) ist über ETFs sehr breit aufgestellt, sodass ich die Markrendite gut mitgenommen habe. Durch zufällig(!) günstige Zu- und Verkäufe hat mein Depot ziemlich genau 25% zugelegt.

Rendite-Rendite-Rendite: Das ist der Chart des geilsten Privatinvestors im PLZ Bereich 99084 😀

Exkurs – Eine Milchmädchenrechnung für mein ETF-Depot:

Wenn es ab jetzt so weitergehen würde (nur das Depot betrachtet), dann wäre ich (Stand Januar 2020) ohne weitere Sparleistung und ohne Steuern in 14,63 Jahren (das dauert aber lange!) Millionär 😀

Mit einer weiteren Sparleistung von 15.000€ pro Jahr wären es nur noch 10,65 Jahre (ohne Steuern)! Krass eigentlich, wie wenig die Einzahlung bei hohen Wertentwicklungen ausmacht, nur 4 Jahre Unterschied! 😀 Also Mädels, in ca. 9 Jahre lohnt es sich vermutlich mich mal anzuschreiben!

Aber mal im ernsthaft! Was für ein starkes Börsenjahr. Hast Du davon profitiert? In absoluten Zahlen macht das einen Wertzuwachs von 8.814,50€. Dividenden bzw. Ausschüttungen (der ETFs) beliefen sich auf 533,11€. Auch das ist eine beachtliche Zahl, insbesondere, weil ich gar keine Dividendenstrategie verfolge, sondern lediglich auf ausschüttende ETFs setze.

I bims 1 gute Rendite vong Börse her

 

Meine Depotzusammensetzung (ohne Gold und beyond meat)  sieht derzeit wie folgt aus:

  • 40% MSCI World ETF
  • 20% Emerging Markets ETF
  • 20% Berkshire Hathaway
  • 20% STOXX 600 ETF

Das ist mein persönliches „Weltportfolio“. Ich strebe mittelfristig an, das noch weiter zu vereinfachen. Auf keinen Fall möchte ich weitere (relevante) Positionen dazu nehmen. Denn ich fühle mich mit dem „weniger ist mehr“ und möglichst „passiv“ sehr sehr wohl.


Meine aktuelle Asset-Allokation

Ich wiederhole es in jedem Depot-Update gebetsmühlenartig, aber die Asset-Allokation bzw. das Bewusstsein für die eigene Verteilung der verschiedenen Anlageklasse ist der wichtigste Parameter beim langfristigen Vermögensaufbau.

Das Hausaufgabenheft ist gut gefüllt. Bitte lasst euch maximal vom SOLL-Zustand inspirieren

 

Schauen wir auf die Verteilung des investierten Kapitals (Stand 03.01.2020), dann zeigt sich, dass knapp 30% auf dem Tagesgeldkonto (als risikoarmer Anteil) geparkt sind. Zudem ist noch ein größerer Unterschied zwischen IST- und SOL-Zustand zu erkennen. Der Anteil des Risiko-Kapitals (P2P, Krypto etc…) ist mit 17% immer noch zu hoch, aber immerhin in einem für meine Verhältnisse erträglichem Rahmen.

Eine sehr mustergültige Übereinstimmung zwischen IST und SOLL-Zustand zeigt dagegen die Verteilung der Aktien- bzw. ETF-Positionen in meinem Depot.

Eine 1 mit Sternchen gibt es für die Verteilung der Aktien- und ETFs im Depot

 

Spannend und ein relativ neues Zahlenwerk stellt die gesamte „Cashquote“ von 10% und die Übersicht über die Verteilung alle Assets (inkl. der Selbständigkeiten) dar. Die „Cashbestände“ in dem rechten Diagramm stellen die (Geschäfts)Kontostände der GmbH, des Einzelunternehmens und meiner privaten Giro- und Tagesgeldkonten dar.

Schau mal ganz genau hin! Ja genau, es winkt der Dispozins vom Geschäftskonto 😀

 

Wer hier über einen Dreisatz den mein beschiedenes Gesamtvermögen ermitteln möchte, dem sei als Hinweis gegeben, dass ein großer Teil des Stammkapitals der GmbH schon „investiert“ ist 😀

Meine Empfehlung für ein ETF-Depot

Ich selbst habe mein langfristiges Depot bei meiner Hausbank eröffnet und ein zweites Depot (für meine Tochter) bei Comdirect:

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Wenn Du auch ein Depot eröffnen möchtest – dann suche Dir das für Dich passende und beste Depot heraus. Nimm deine finanzielle Zukunft selbst in die Hand und investiere smart, passiv und langfristig in ETFs (KEINE Anlageempfehlung aber so mache ich es auch!):

📈 Aktien / ETF Depot


Das „K“ in Rendite steht für Krypto!

Zum Schluss möchte ich (weil es immer mal wieder gefragt wird) auch noch mein „Kryptoinvestment“ mit Dir teilen. Der Wert meiner digitalen Währungen ist mittlerweile überschaubar, aber das letzte Jahr war hier auch ganz spannend, denn es war mal wieder etwas Bewegung im Markt und es gab ein fröhliches Auf und Ab. Am 01.01.2020 war mein Coinbase-Wallet insgesamt 3.100€ wert, im Sommer 2019 waren es zwischenzeitlich mal über 6.000€. In 2019 habe ich gut 500€ herausgenommen und ansonsten nur ein bisschen umgeschichtet. Insgesamt habe ich leider zu viele Minipositionen in Altcoins. Aber wer mich schon länger verfolgt weiß, dass ich meinen Schnapp (mehr Glück als Verstand) mit den digitalen Währungen schon gemacht habe.

Meine aktuelle „Strategie“ ist denkbar einfach: einfach laufen lassen und immer mal (von Gier oder Angst getrieben) etwas heraus nehmen. Neu hineingelegt wird aber nichts mehr – das habe ich mir selbst geschworen.

Der Traum von den Bitcoin-Millionen wird weiter geträumt

 

Eine Spekulationsstrategie, die ich übrigens sehr empfehlen kann. Klar kann man auch dabei viele Fehler machen oder einfach auch richtig Pech haben, aber wer nie die Einlage (Einzahlung von frischem Geld) erhöht, kann auch nicht mehr als die Einlage verlieren. Ich weiß, das ist etwas zu philosophisch für die Hardcore-Krypto-Facobook-Spammer aber es zahlt sich aus, wenn dabei noch etwas Glück im Spiel ist (wie in meinem Fall).

Mein Fazit

Mein Privatinvestor-Fazit 2019

Ich bin natürlich(!) der geilste Privatinvestor – und Dr. Gerd Kommer werde geheiligt!

Aber jetzt mal im Ernst: das Jahr 2019 war insgesamt sehr erfolgreich in allen Belangen. Das Wichtigste dabei ist, dass ich mich mit meinem zunehmend reduzierten Portfolio sehr sehr wohl fühle. Es gibt immer noch Baustellen, insbesondere bei den Edelmetallen (die möchte ich eigentlich gern reduzieren) und dem Risiko-Kapital (das soll ebenfalls reduziert werden). Ansonsten freue ich mich auf die nächsten Jahre. Ich wage keine Prognose und stimme mich auf beide Extrem-Szenarien ein. Klar freue ich mich über eine weiteres massiv positives Aktienjahr aber auch eine stärkere Korrektur wäre ganz nett, dann könnte ich übers Rebalancing günstiger neue ETF-Anteile kaufen. Das Einzige auf was ich keine Lust und vor allem einen riesigen Respekt habe, ist eine lange Seitwärtsbewegung. Das würde mich nervlich vermutlich deutlich mehr belasten, als relativ starke Korrekturen, die sich nur über wenige Quartale ziehen. Was meinst Du? Siehst Du das ähnlich?

So, ich habe fertig! Wie war dein Börsen- und Investmentjahr 2019?

Ich wünsche maximale Rendite und rationale Rendite- und Investmententscheidungen für 2020. Mit besten Grüßen, Johannes


Risikohinweis und Disclaimer:

Der Handel mit Finanzprodukten (z.B. Devisen, Differenzkontrakte, Aktien, ETFs, Optionen, Optionsscheine, Zertifikate oder Binäre Optionen usw.) ist mit einem hohen Risiko verbunden und daher nicht für sicherheitsbewusste Anleger geeignet. Begreifen Sie, dass sie stets eigenverantwortlich handeln, auch wenn Sie z.B. Copy-Trading oder Handelssignale nutzen, die Entscheidung liegt immer in Ihrer Verantwortung.

Berücksichtigen Sie stets ihre Ziele beim Investieren oder Spekulieren mit Finanzprodukten und überprüfen Sie diese mit Ihrer Risikobereitschaft, Ihren Fachkenntnissen und Erfahrungen auf diesem Gebiet, bevor Sie mit dem Börsen-Handel beginnen.

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Johannes

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