Die 4 fatalen Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit

3 Mrz

Liebe Leserin, lieber Leser, nachdem ich vor zwei Woche über die Vorteile und meine positiven Erfahrungen mit der nebenberuflichen Selbstständigkeit berichtet habe werde ich in diesem Artikel die andere Seite beleuchten. Wie bei allem im Leben gibt es auch bei der nebenberuflichen Selbstständigkeit zwei Seiten.

Hier mein Video zum Artikel:

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Video-Link: https://youtu.be/KDqnATgU78s

Ich bin ein großer Fan der Möglichkeit sich nebenberuflich ein weiteres Einkommen aufzubauen und kann das tendenziell auch jedem nur empfehlen. Aber natürlich gibt es auch Nachteile, um die soll es im Folgenden gehen.

Wie immer freue ich mich über Feedback. Ergänzungen und Anregungen in den Kommentaren.


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4 Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Ich bin seit 5 Jahren nebenberuflich selbstständig und habe für diesen Artikel auch mal die negativen Punkte einer selbstständigen Nebentätigkeit nachgedacht. Dabei habe ich versucht so objektiv wie möglich zu sein.

Nebenberufliche Selbstständigkeit Nachteile

Ich bin ein großer Fan der nebenberuflichen Selbstständigkeit, aber wie alles im Leben gibt es auch hier Nachteile | © luismolinero – Fotolia.com


1 / Wenig Zeit & wenig Energie

Das ist sicher der offensichtlichste Nachteil einer nebenberuflichen Tätigkeit. Man hat einfach nur wenige Stunden oder Tage, jede nach Modell, für die nebenberufliche Selbstständigkeit zur Verfügung. Und nicht nur das. Es ist auch eine Frage des Energielevels. Es kann schon frustrierend sein, wenn man sehr viel zu tun hat bzw. viele Pläne hat, diese aber nur stückweise starten und umsetzen kann, einfach weil die zeitlichen und energetischen Ressourcen fehlen.

Im Artikel über die Vorteile habe ich diesen Punkt schon ein wenig relativiert, denn die knappe Zeit führt auf der anderen Seite zu mehr Fokus und Produktivität. Aber dennoch ist die knappe Ressource Zeit definitiv ein Nachteil – ohne Frage!


2 / Hohe steuerliche Abzüge

Ein weiterer Nachteil, der auch sehr demotivierend sein kann, sind die hohen steuerlichen Abzüge. Denn man hat ja bereits alle Freibeträge im Hauptjob / Haupteinkommen ausgeschöpft und muss somit auf den ersten Euro Gewinn direkt den persönlichen Grenzsteuersatz abführen. Das ist in der Summe der Einnahmen vielleicht nicht das größte Problem, aber es ist definitiv sehr demotivierend. Da selbst bei „wenig“ Einkommen aus der nebenberuflichen Tätigkeit direkt 35-42% abgezogen werden.

Dieser Nachteil wird dadurch kompensiert, dass man unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin über das Angestelltenverhältnis krankenversichert ist. Dennoch ist das ganz klar ein Nachteil, der mich vor allem immer auch dazu veranlasst hat, den Gewinn durch Wachstumsinvestitionen klein zu halten.


3 / Du hast noch einen Plan B

Ein weiterer Nachteil, vor allem ein Thema der Motivation und der Hartnäckigkeit, ist die Tatsache, dass man über den Hauptjob weiterhin abgesichert ist.

Das ist doch ein Vorteil wirst Du vermutlich denken! Ja das stimmt in einigen Belangen schon -ohne Frage. Es besteht jedoch eindeutig die Gefahr, dass Du bei ersten ernsthaften Problemen oder Schwierigkeiten aufgibst oder die Motivation verlierst, weil Du eben in der aktuellen Situation nicht darauf angewiesen bist. Du kannst es einfach hinwerfen und alle Deine Rechnungen kannst Du trotzdem bezahlen. Ich glaube schon, dass man in einer solchen Situation doch weniger Hartnäckig ist, als wenn Du davon leben musst, Du also keine Alternative hast.

Ich verstehe den Aspekt, keine Alternative zu haben als einen Boost in Sachen Produktivität und Hartnäckigkeit.

Wie siehst Du das? Überwiegt für dich der Vorteil der Sicherheit oder denkst Du auch, dass es besser ist man bricht alle Brücken hinter sich ab?


4 / Nicht alles kann man nebenberuflich umsetzen

Als letzter Punkt ist mir noch in den Sinn gekommen, dass natürlich auch nicht alle Ideen und Geschäftsmodelle nebenberuflich abzubilden sind. Wenn man nur Online-Kram macht, dann verliert man manchmal den Blick dafür. Ich glaube daran, dass man sehr viele über clevere Strukturierung, cleveres Zeitmanagement und Outsourcing auch in 20h pro Wochen abbilden kann. Aber in der offline Welt gibt es natürlich auch Geschäftsmodelle, insbesondere im Dienstleistungssektor, da wird es schwierig diese auch nur nebenberuflich zu beginnen. Das ist also ganz klar ein weiterer Nachteil.


Ist es wirklich besser in Vollzeit zu starten?

Nach diesen 4 Punkten könnte man nun doch wirklich sagen, na da starte ich lieber in Vollzeit. Und natürlich ist das immer eine individuelle Entscheidung. Aber ich plädiere weiterhin für das nebenberufliche Starten. Insbesondere wenn es ein Online-Geschäft ist.

Ich denke, insbesondere für meine Zielgruppe und Leserschaft, die sich für den Aufbau eines (Neben)Einkommens im Internet interessieren erscheint dies sinnvoll und ist auch der einzige Weg, den ich empfehle. Denn die nebenberufliche Selbstständigkeit hat auch sehr viele Vorteile:

Hier geht’s zu meinem Video über die Vorteile, sich nebenberuflich selbstständig zu machen:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/q-eboBsfyms

➡ Hier geht’s zum Blogartikel über die 6 Vorteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Was meinst Du? Was ist für dich der bessere Weg? Insbesondere interessiert mich, welche Erfahrungen Du mit dem nebenberuflichen Gewerbe gemacht hast?

Beste Grüße, Johannes

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Die 4 fatalen Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit
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Johannes

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Johannes

9 thoughts on “Die 4 fatalen Nachteile der nebenberuflichen Selbstständigkeit

  1. Hallo Johannes,

    ich war seit ca. 15 Jahren nebenberuflich selbständig, oft mit ca. 32h/Woche im hauptberuflichen Job.
    Bei mir waren die Haupt-Gründe für eine nebenberufliche Selbständigkeit:
    – Spass. Ich habe mein Hobby zum Nebenerwerb gemacht, nicht zuletzt motiviert durch immer wieder längere Phasen mit langweiligen Aufgaben im festen Job.
    – Die nebenberufliche Nische war zu klein, um wachsen zu können. Sie brachte angenehm verdiente 1000€/Monat (dank Hobby-Vorarbeit mit hohem Stundenlohn), aber das wäre nicht auf z.B. 3000€ auszubauen gewesen.
    – Steuerlich und bzgl. Krankenkasse war der Nebenerwerb (eine GbR) sehr flexibel.
    – Aus dem Nebenerwerb hat sich passives Einkommen in Form von regelmäßig bezahlten Lizenzen ergeben.
    – Synergien zwischen beiden Jobs: ich habe in beiden Jobs Sachen gelernt, die der jeweils andere gut gebrauchen konnte.

    Als Haupt-Nachteil sehe ich, dass man sich eine Karriere im Haupt-Job verbaut, wenn man sich nicht voll darauf konzentriert. Inwiefern das ein Problem ist, hängt m.E. vom Arbeitgeber ab (viele oder wenige Hierarchiestufen) und davon, was man für ein Typ ist, z.B., ob man Personalverantwortung, Reisen, Projektverantwortung, … will. Man verbaut sich möglicherweise die Chance auf die Super-Karriere im Job oder in der Selbständigkeit, aber man hat ein sehr sicheres und deutlich überdurchschnittliches Einkommen.

    VG
    inventivedog

    • Hallo,
      danke für das Teilen Deiner Erfahrungen und das insgesamt sehr ausführliche Kommentar. Das mit dem Fokus und der damit verbundenen „verbauten Karriere“ im Hauptjob ist ein sehr sehr guter Punkt, den ich auch an mir selbst beobachtet habe bzw,. der sich auch bei mir abzeichnet. Das ist ein guter Impuls, um das Thema nebenberufliche Selbstständigkeit nochmal neu / anders zu reflektieren.
      Beste Grüße
      Johannes

    • Einen möglichen und u.U. großen Vorteil von hauptberuflichem Job + selbständiger Nebentätigkeit möchte ich noch ergänzen:
      wenn man im hauptberuflichen Job oft Wartezeiten o.ä. hat, kann man in der Zeit über das nachdenken, was gerade im Nebenjob dran ist. Wenn man dann nach Hause kommt, kann man direkt mit dem Nebenjob mit etwas loslegen, was man schon durchdacht hat. Die Wartezeiten im normalen Job sind dann sinnvoll genutzt und quasi doppelt bezahlt.

    • Auch das ist ein guter Punkt! Ich denke dabei auch immer an Fahrzeiten. Alle Pendler, die den ÖPNV nutzen, können die Fahrzeiten sinnvoll für konzeptionelle Arbeiten an der nebenberuflichen Selbstständigkeit nutzen. Über ist die Möglichkeiten der Integration der nebenberuflichen Selbstständigkeit ins gesamte Leben ein wichtiger Punkt in diesem Kontext.

  2. Ein guter Artikel, dafür danke! Du hättest noch differenzieren können, wie das Verhältnis zwischen Angestelltsein und Selbständigkeit sich auf die Vor-/Nachteile auswirkt. Also welchen Unterschied es macht, ob man in Vollzeit, mit halber Stelle oder weniger angestellt ist.

    • Hallo Iris,
      danke für Deinen Kommentar und Deinen Hinweis. Das ist ein guter Punkt, das hätte ich wirklich machen können, denn das macht definitiv nochmal einen Unterschied aus, zumal ich beinahe alles Konstellationen selbst durchgemacht habe.
      Danke für diesen Impuls.
      Beste Grüße
      Johannes

  3. Ich bin schon seit mehreren Jahren in Teilzeit und leider gesundheitlich nicht in der Lage, nebenberuflich selbständig zu sein, obwohl ich es eigentlich gern einmal probieren würde. Ich glaube aber, man unterschätzt leicht, dass einen auch Tätigkeiten, für die man eigentlich total brennt, auf Dauer eben auch AUSBRENNEN können! Für mich wirken diese „hyperaktiven“ Sidepreneure daher immer ein wenig wie Workaholics ohne dass es ihnen das richtig bewusst ist. Ich wünsche denen, da sie häufig gerade in jungen Jahren nicht selten „Vollgas“ geben, nicht einmal später ganz böse Quittungen dafür erhalten.

    Just my 50 Cents
    Patric

    PS: Das soll ausdrücklich KEIN Statement gegen Sidepreneurship sein! 🙂

    • Das ist sicher auch ein relevanter Einwurf. Ich vertrete allerdings die These, dass wenn man Spaß und ein tiefsitzendes Interesse an der (nebenberuflichen )Tätigkeit hat, dass man dann auch bei hohem zeitlichen Einsatz keinen Burnout bekommen kann.

  4. Ich finde eine nebenberufliche Selbständigkeit baut man auf, wenn es im Job nicht so läuft wie man sich das anders vorgestellt hat oder einen „Ausgleich“ braucht um sich selbst zu motivieren. Wenn ich wie im oben genannten Fall 1000 Euro nebenbei verdiene ohne großes Zutun, dann brauche ich mir beim Angestelltenverhältnis keine Gedanken machen um die nächsthöhere Gehaltsstufe zu erreichen. Die habe ich ja schon so oder so. Vor allem wird vieles über Nasenfaktor oder Beziehungen vorab geregelt und wie schon oben genannt liegt es beim Arbeitgeber selbst. Interessant finden würde ich es auch zu wissen was passiert, wenn ich die Stunden reduzieren würde so z.B. um die 25-30 Stunden. Würde es einen positiven Effekt haben auf meine Selbständigkeit. Auch nicht zu verachten ist die finanzielle Bildung. Wie kann ich mich fortbilden und wie viel Zeit muss ich aufwenden um mein Online-Marketing zu verbessern.

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