[Testbericht] Meine ehrlichen N26 Geschäftskonto Erfahrungen

19 Mai

In diesem Blogartikel möchte ich meine Erfahrungen mit dem kostenlosen N26 Geschäftskonto bzw. dem N26 Business Konto mit Dir teilen. Dabei gehe ich auf die allgemeinen Funktionen und Produktdetails ein, insbesondere soll es aber um meine persönlichen Anwendungsfälle, Eindrücke und eben meine eigenen Nutzungserfahrungen mit dem N26 Geschäftskonto gehen.

Meine Erfahrungen mit N26 Geschäftskonto

In diesem Artikel berichte ich über meine Erfahrungen mit dem N26 Geschäftskonto

 

Wenn Du Fragen hast oder Ergänzungen, Feedback und sachliche Kritik anbringen möchtest, dann hinterlasse gern einen Kommentar. So haben wir alle etwas davon.

Vorab: Was qualifiziert mich dazu, einen Erfahrungsbericht über das N26 Business-Konto zu verfassen?

Ich bin seit 2013 als Einzelunternehmer selbstständig und habe viele Jahre auch meine privaten Girokonten für das Gewerbe genutzt. Lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, vor allem um die Geldströme einfach sauberer zu trennen, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Sodass ich seit Sommer 2018 nun das N26 Business-Konto nutze. Das Konto ist mein einziges und damit hauptsächliches Geschäftskonto. Warum ich mich für Geschäftskonto der N26-Bank entschieden habe (+ meine Erfahrungen etc…) erfährst Du im folgenden Bericht. Ich möchte nur dass Du weißt, dass ich dieses Konto auch tatsächlich vollumfänglich und vor allem hauptsächlich nutze, also hier von echten eigenen Erfahrungen berichten kann. Leider muss ich das so hervorheben, denn viele Seiten berichten über Erfahrungen mit (Finanz)Produkten, obwohl sie diese selbst nicht nutzen oder sich nur mal zu Testzwecken angemeldet haben. Aber lass uns jetzt mit dem Testbericht starten.


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Meine Erfahrungen mit dem N26 Geschäftskonto

Im Folgenden erläutere ich Dir, was mir am N26 Geschäftskonto gut gefällt und welche Erfahrungen ich im Zuge der eigenen Nutzung gemacht habe. Aber ich berichte Dir auch von ein paar Punkten, die mich stören und einem Fall, der mich wirklich genervt hat.


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Was ist N26? Kurz und knapp!

N26 Geschäftskonto App

Die N26 App für das Geschäftskonto

Natürlich muss man einen solchen Bericht damit beginnen, was N26 überhaupt ist! Auch ich kann mich nicht darüber hinwegsetzen, aber machen wir es kurz. N26 ist eine Online-Direktbank, die mobiles Banking, also eine Kontonutzung allein über eine App anbietet. Es gibt auch einen Desktop-Login, aber die Idee ist, das Konto mit allen Funktionen allein über die App zu führen und zu nutzen.

Das Geld kann 3-5mal im Monat (je nach Kontoart) an beliebigen Geldautomaten kostenlos abgehoben werden. Zudem bietet N26 mit Cash26 die Möglichkeit bei Supermärkten (etc.) Geld ein- und auszuzahlen. Die dazugehörigen Maestro- oder Kreditkarten können für den bargeldlosen Zahlungsverkehr oder Online-Zahlungen verwendet werden. N26 bietet mittlerweile auch Anlageoptionen und Kredite an.

Hinter N26 steht die deutsche N26 GmbH, ein sehr erfolgreiches Startup, dass erst kürzlich die Bewertungsschallmauer von über eine Milliarde Dollar durchbrochen hat. Die Vision von N26 ist, die größte europäische Direktbank zu werden. Mehr zur N26 Bank (Wikipedia)


Warum ich mich für das N26 Geschäftskonto entschieden habe?

In meiner Selbstständigkeit verfolge ich selbst digitale Geschäftsmodelle und interessiere mich darüber hinaus für Startup-, Business- und Digitalisierungs-Themen. Zudem habe ich ein kostenloses, zumind. aber kostengünstiges Konto gesucht, dass mit meinem Geschäft mitwachsen kann. Da ich selbst kein Bargeldgeschäft betreibe und alle Zahlungen im Unternehmen online ablaufen, schränkt mich ein Online-Konto in keiner Weise ein.

Ich habe ein bisschen recherchiert und dann aber ehrlich gesagt sehr schnell auf N26 festgelegt. Vermutlich auch, weil ich schon viele Interviews und Berichte zu und mit N26 Geschäftsführern gelesen, gesehen und gehört habe. Die Idee und die Vision der Firma teile ich, sodass ich einfach als Kunde mit dabei sein wollte. Ich bin also mit einer sehr positiven Erwartungshaltung an das N26 Geschäftskonto herangegangen.

Was spricht sonst noch für das N26 Geschäftskonto:

  • smarte Banking-App
  • kostenloses Konto und Mastercard
  • Registrierung in nur 8 Minuten (Angabe von N26)
  • Push-Nachrichten in Echtzeit
  • ganz easy weitere kostenfreie Unterkonten (Spaces) einrichten
  • Cashback (0,1%) auf Käufe mit der Kreditkarte
  • Banking auch auf dem PC möglich
  • einfacher Export der Transaktionshistorie
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Wie lief die Kontoeröffnung ab?

Meine Kontoeröffnung liegt schon beinahe ein Jahr zurück, daher kann ich mich nicht mehr an jedes Detail erinnern. Was ich aber noch weiß, ist, dass es tatsächlich stockend anfing, dazu gleich mehr. Die Anmeldung läuft (bzw. lief) über ein sog. Video-Ident-Verfahren. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich mein Tablet (mit Front-Kamera) und meinen Personalausweis und meine Steuer-ID (glaube ich) gebraucht habe. Ich hoffe ich erinnere mich richtig. Beim Registrierungsprozess musste ich neben E-Mail-Adresse, meinen persönlichen Angaben und dem Passwort auch einen 4-stelligen Sicherheitscode festlegen, den ich für die Verifizierung von Überweisungen benötige.

So lief das ab: Ich habe mich auf der Webseite registriert, meinen Ausweis hochgeladen und dann per Video-Chat mit einem Support-Mitarbeiter die Verifizierung vorgenommen. Dafür brauchte ich zwei Anläufe, weil beim ersten Versuch die Internetverbindung zusammenbrach. Alles im allen hat die ganze Aktion (zwei Anläufe) aber keine 20min gedauert, das weiß ich noch sehr genau, denn ich habe das damals während der Mittagspause bei meinem alten Arbeitgeber erledigt. Ich glaube, danach war das Konto auch direkt nutzbar, auf jeden Fall habe ich wenige Stunden später eine Testüberweisung gemacht und das Geld war bereits abends auf dem Konto. Das war schon mega cool und irgendwie auch total verrückt.

Die Kreditkarte wurde dann zugeschickt. Bei der Registrierung konnte man sich damals für einen Expressversand (mit Kosten) oder einen längeren „normalen“ Versand entscheiden. Meine Wahl fiel auf letzteren. Ich kann es nicht mehr zu hundertprozentig sagen, aber es hat keine 7 Tage gedauert, auf jeden Fall viel schneller als von N26 angekündigt (dort hieß es 2-3 Wochen).

Mein Fazit zur Anmeldung: Trotz der abgebrochenen Internetverbindung und dem damit verbundenen zweiten Anlauf habe ich den Anmeldungs-, Verifizierungs- und Registrierungsprozess in guter Erinnerung. Das gehört für mich auf jeden Fall auf die Pro-Liste. N26 gibt an, dass die Anmeldung lediglich 8min dauert, dass kann definitiv hinkommen (wenn es beim ersten Mal funktioniert).

Direkt in den nächsten Tagen habe ich dann meine Kontoangaben bei den Affiliate-Netzwerken, Kunden und Online-Tools geändert und mich auf die ersten Zahlungseingänge etc. gefreut. Das funktionierte (fast) alles problemlos. Fangen wir mal mit den Dingen an, die ich oft nutze und mir gut gefallen. Dazu muss ich sagen, dass N26 (vermutlich) viele weitere Funktionen anbietet, die ich aber entweder nicht nutze oder auch gar nicht kenne.

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N26 Geschäftskonto: Was mir gut gefällt!

N26 App: Ich habe, vermutlich aus alter Gewohnheit, in der Anfangszeit fast ausschließlich die Desktopvariante des Kontos verwendet. Diese lässt sich einwandfrei und (für mich) selbsterklärend bedienen. Alles sehr reduziert, das gefällt mir richtig gut.

N26 Geschäftskonto App Karteneinstellungen

In der N26 App können verschiedene Einstellungen vorgenommen werden

Mittlerweile nutze ich, so wie von N26 auch angedacht, fast nur noch die App. Alle meine Zahlungsempfänger sind mittlerweile (automatisch) hinterlegt, es bedarf nur weniger Klicks, um eine Überweisung auszuführen.

Über Push-Nachrichten werde ich über eingehende Zahlungen informiert oder wenn Dauer- oder Lastschriftaufträge ausgeführt worden sind. Ebenfalls bei Zahlungen mit der Kreditkarte, z.B. im Internet (hinterlegt bei Paypal oder direkt) erhält man in Echtzeit eine Push-Benachrichtigung. Diese kann man sicher auch ausstellen, ich finde das aber sehr nützlich.

In der App können zudem Limits und Kartensperrungen in Echtzeit verändert und festgelegt werden. So behält man immer die Kontrolle. Auch Zahlungen in anderen Währungen, in meinem Geschäft durchaus üblich, kommen problemlos durch und werden verhältnismäßig günstig umgerechnet.

Ich nutze die App ausgesprochen gern. Sie zeigt auch beispielsweise zukünftige Daueraufträge und damit veränderte Kontostände an. Das ist sehr hilfreich, um einen Überblick über die Liquiditätssituation zu bekommen.


Cashback für Zahlungen mit der Kreditkarte:

N26 Geschäftskonto Kredikarte Cashback

Auf alle Einkäufe mit der N26 Kreditkarte erhältst Du 0,1% Cashback

Ein cooles Feature ist, dass man für alle Einkäufe mit der kostenlose Business Mastercard ein Cashback von 0,1% erhält. Das Cashback wird quartalsweise ausgezahlt.

Das ist und sollte natürlich nicht der ausschlaggebende Grund für ein N26 Geschäftskonto sein, aber es ist ein netter Bonus.

Wenn Du auch selbstständig bist und mal überschlägst, welche deiner (regelmäßigen) Zahlungen du beispielsweise auf Kreditkarte oder Paypal (mit hinterlegter Kreditkarte) umstellen kannst, dann kommt da vermutlich eine nette vierstellige Summe im Quartal zusammen, auf die man, ohne weiteres Zutun 0,1% Cashback erhält.

Wie schon gesagt, für mich ein cooler Bonus, den ich gern mitnehme, aber für den Entscheidungsprozess nicht zu hoch gehängt werden sollte. Aber auf jeden Fall cool 😎


Dispokredit: Richtig gut gefällt mir als Selbstständiger auch, dass N26 ganz unkompliziert einen Dispokredit anbietet, der auch mit einem einfach Regler limitiert und sogar komplett aufgelöst oder unterbunden werden kann.

N26 Geschäftskonto Dispokredit

Der N26 Businesskonto Dispokredit verschafft Dir Flexibilität

Ich möchte hier niemanden zu Disposchulden motivieren. Aber mir ist Flexibilität in der Selbstständigkeit sehr wichtig und mit einem persönlichen Disporahmen von knapp 5.000€ brauche ich mich nicht mit Kreditanfragen und nerviger Bankbürokratie rumärgern. Im Fall der Fälle, habe ich den Zugriff auf fast 5.000€ und das in Echtzeit. Zu Beginn war das Limit bei ca. 700€, das stieg nach dem ersten Monat (und den ersten Zahlungseingängen) auf das aktuelle Limit an. Das Limit ist vermutlich individuell und Schufa-Score abhängig. Die Dispozinsen belaufen sich auf 8,9%. Klar das ist nicht wenig, aber im Fall der Fall ist mir Flexibilität am Wichtigsten.

Ich überziehe ehrlich gesagt fast jeden Monat mein Konto, weil ich eine sportliche Sparrate habe und mein Geschäftskonto quasi zu jedem Monatsende komplett leerräume. Ich kann damit sogar sagen, dass ich dank des Disporahmens mehr spare. Denn früher habe ich dann immer die Sparrate verringert, wenn es knapp war, diese dann aber selten im Nachgang auf das eigentliche Sparziel aufgefüllt. Aber Leute, wie gesagt: Macht keine Disposchulden, geht bewusst mit eurem Geld um!


Kontozusammenfassung: Es gibt keine Kontoauszüge im klassischen Sinne beim N26 Geschäftskonto, zumind. weiß ich nicht wie man an die herankommt, aber dafür sehr smarte Konto-Zusammenfassungen als PDF-Downloads. Für aktuelle aber vor allem auch für abgeschlossene Monate. Dort ist die gesamte Transaktionshistorie abgebildet.

Auch das ist keine Raketenwissenschaft, alles ganz easy umgesetzt und dargestellt. Man sieht alle einzelnen Positionen und auf der vorletzten Seite eine Zusammenfassung. Einfach und smart – mir gefällt das gut.

N26 Businesskonto Transaktionsübersicht

Hier (m)ein Beispiel für die Transaktionsübersicht des N26 Girokonto bzw. des Geschäftskontos. Auf der vorletzten Seite findet man sehr übersichtlich, die Zu- Abflüsse sowie den alten und neuen Kontostand angezeigt


Meine Support Erfahrungen: Ich hatte bisher einmal Kontakt mit dem N26 Support. Damals gab es noch einen Telefon-Support, der Mitarbeiter war sehr kompetent und freundlich. Details dazu im nächsten Abschnitt.


Das sind für mich die wichtigsten Vorteile, die ich an meinem N26 Geschäftskonto schätze. Bevor ich zur Zusammenfassung komme, möchte ich aber auch von ein paar negativen Punkten berichten.

▶ zum N26 Businesskonto*

N26 Businesskonto: Was mir nicht gut gefällt!

Das wäre kein ehrlicher Bericht, wenn ich nicht auch Dinge ansprechen würde, die mir nicht so gut gefallen (haben). Um mal eines vorweg zu nehmen, richtig gestört hat mich nur eine Sache, die war schon nervig. Fangen wir auch gleich damit an.

Das Konto ist nur für Einzelunternehmer und Freiberufler… und was das in der Praxis bedeutet: Soweit so gut. Das ist auch kein Problem, dass wusste ich vorher und ich bin auch nur Einzelunternehmer. Nur leider führt das dazu, dass N26 sehr sehr sensibel bei der Angabe von Zahlungsempfängern ist. Ich möchte Dir gern meine Story dazu erzählen.

Ich verdiene mein Geld mit Affiliate-Marketing, das läuft zumeist über Netzwerke, die z.B. monatlich die gesammelten Provisionen auszahlen. Das N26 Konto machte nirgendwo Probleme, selbst bei Amazon lief alles reibungslos. Allerdings kam nach der Umstellung die erste Zahlung des großen Netzwerks AWIN (ehemals Affilinet) nicht an, bzw. wurde immer wieder zurückgebucht. Ich rief also dort an und fragte was das Problem ist. Darauf hin beschrieb ich die Problematik, dass N26 es nur akzeptiert, wenn ausschließlich mein Name als Zahlungsempfänger im Überweisungsträger steht. Für N26 ist das vermutlich der Nachweis für die Einzelunternehmerschaft. Bei Affilinet habe ich das auch so im Backoffice hinterlegt, der Support meinte aber, dass standardisiert auch die Firmenbezeichnung auf der Überweisung erscheint, was ja bei geschäftlichem Zahlungsverkehr auch irgendwie Sinn macht. Damit kam das N26 Geschäftskonto aber nicht klar. Das Ende vom Lied war nun, dass wir nach mehrmaligem Herumtesten über eine manuelle (aber jetzt dauerhafte) Zusatzeingabe bei der Überweisung (auf der Seite von AWIN) es dann doch noch geschafft habe die Überweisung durchzubekommen. Nun läuft alles wie geschmiert und dieses Problem trat nie wieder auf. Aber ich finde das nicht so optimal gelöst von N26. Denn man kann ja auch anders eine Einzelunternehmerschaft nachweisen und sollte dann freier sein in der genauen Bezeichnung des Zahlungsempfängers.

Vermutlich ist das für viele gar nicht relevant, aber gerade bei Netzwerken oder großen Firmen mit automatisierten Zahlungsprozeduren ist dann ggf. nachtelefonieren etc. notwendig. Das Geld ist ja nicht weg, wird eben nur immer zurückgebucht. Ich meine selbst mein altes privates Sparkassenkonto hat Zahlungen mit Namen und Firmenbezeichnung akzeptiert.

Natürlich liegt dieses spezielle Problem in meinem Fall nicht zu 100% bei N26, aber ich bin der Meinung, man könnte das anders lösen.

Wenn man das so liest, dann hört sich das sehr problematisch, und es war im Einzelfall auch nervig, aber alle andere Zahlungsanbieter, auch welche jenseits des großen Teichs mit anderen Währungen usw. hatten keinerlei Probleme mit Zahlungen auf mein Konto. Es ist also ein sehr spezifisches Problem und damit ein Einzelfall. Ich wollte das in diesem Bericht dennoch nicht unerwähnt lassen wollte.


Kontostatistik: Eine kleiner und für mich nicht wirklich relevanter Minuspunkt ist die gut gedachte aber bisher noch schlecht umgesetzte Konto-Statistik. Diese soll einen Überblick über die verschiedenen Einnahmen und vor allem Ausgabekategorien geben. In der Praxis ist die KI aber überfordert und sortiert fast alles in „Sonstiges“ ein. Ich habe mir von einem Kenner der Szene und Technologie aber sagen lassen, dass keiner das bisher automatisiert wirklich gut hinbekommt. Man kann wohl über manuelle Zuweisungen der Zahlungen dem System helfen. Das mag sicher dann auch hilfreich sein, aber für mich muss, wenn schon dann quasi voll-automatisiert funktionieren. So lange das nicht klappt, pflege ich das manuell in mein Excel-Sheet ein, da kann ich dann mit Zahlen machen was mir gefällt.


Kein Zugang für ein Buchungstools o.ä.: Das will ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Für mich ist das bisher noch nicht relevant. Aber ich habe mir sagen lassen, dass Zugänge von außen und diverse Schnittstellen (bisher) nicht unterstützt werden. Ich habe null Ahnung davon, finde es zwar spannend, aber meine Zahlungen sind in der Quantität noch recht übersichtlich. Für mich wird sowas dann bei einer GmbH (o.ä.) relevant, dann würde ich aber sowieso ein anderes Konto und eine andere Buchhaltung nutzen. Daher weiß ich nicht, wie relevant die Einschränkung für „normale“ Einzelunternehmer und Freiberufler wirklich ist. Aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.


Support und meine Meinung zu dem Betrugsfall (der durch die Medien getrieben wurde): Im Zuge des oben erwähnten Problems mit der Angabe des Zahlungsempfängers, hatte ich damals Kontakt mit dem N26 Telefon-Support. Damals gab es diesen noch. Der Support war sehr freundlich, hat sich das Problem angehört, direkt geschildert bzw. bestätigt, dass es an der „falschen“ Angabe des Zahlungsempfängers lag und mir direkt gute Handlungstipps gegeben. Das war sehr ordentlich. Ansonsten hatte ich nie wieder Kontakt mit dem Support.

Viele Dinge, kann man in der App regeln, z.B. sehe ich immer die Funktion, dass man Probleme bei bestimmten Zahlungen (z.B. Lastschriften oder Kreditkartenzahlungen) direkt in der App melden kann. Außerdem können in der App und der Desktop-Version viele Einstellungen und Kartensperrungen etc. vorgenommen werden. N26 bietet zudem einen Support-Chat an. Klar ein gewisses Restrisiko im Fall der Fälle bleibt, weil man eben vor Ort keine Filiale oder einen Ansprechpartner findet. Aber auch nur in dem Fall, wenn alles schief gelaufen ist und man also Smartphone verloren hat und keinerlei Zugang zum Internet hat. Denn man kann alle Einstellungen auch über den PC vornehmen. Überweisungen und Sicherheitsrelevante Einstellungen sind zudem über den persönlichen Sicherheitscode geschützt.

In dem angedeuteten Fall in den Medien handelt es sich um einen Phishing Angriff, über den Fremde den Zugang auf Konto erhalten habe. Ein Selbstständiger hatte so einen hohen fünfstelligen Betrag verloren, er bekommt den Schaden aber wohl von N26 ersetzt. Zum Fall: https://t3n.de/news/n26-kundenservice-valentin-stalf-1153635/

Vor Phishing kann sich KEINE Bank der Welt hundertprozentig schützen. Der beste und einzige Schutz dagegen ist ein umsichtigen Umgang und Obacht – also man selbst. Niemals Passwörter und den Sicherheitscode irgendwo eingeben oder digital hinterlegen, dann kann eigentlich nicht viel passieren. Phishing ist ein Problem. Aber keines was N26 im Besonderen betrifft.

Wie ist Deine Meinung dazu?


💡 Zusammenfassung: Meine N26 Geschäftskonto Erfahrungen [Vor- und Nachteile]

Wenn ich meine Eindrücke und Erfahrungen mit dem N26 Geschäftskonto zusammenfasse, dann fallen folgende Aspekte ins Gewicht.

Vorteile

  • selbsterklärende und smarte Banking-App
  • Bedienung auch am PC möglich
  • Cashback auf Kreditkartenumsätze
  • kostenfreie Kontoführung und Kreditkarte
  • leichter Zugang zum Dispokredit und zu weiteren Unterkonten (Spaces)
  • leichter Export der Umsätze und Transaktionen
  • sehr unbürokratischer und schneller Anmelde- und Verifizierungsprozess

Nachteile

  • keine Anbindung an Buchungstools möglich (nach meinem Kenntnisstand)
  • für viel Bargeldgeschäft eher ungeeignet
  • nur Online-Support (N26 will wohl aber bald wieder Telefon-Support anbieten)
  • in Einzelfällen Probleme mit der Angabe des Zahlungsempfängers (siehe meine Erläuterung)

Fazit… und wem ich ein N26 Businesskonto empfehle!

Auch wenn die negativen Punkte in meinem Erfahrungsbericht etwas Raum eingenommen haben möchte ich an dieser Stelle noch feststellen, ich bin mit meinem N26 Geschäftskonto absolut zufrieden. Mir gefällt die unkomplizierte Bedienung und Handhabung im Alltag. Ich weiß die Übersichtlichkeit und Push-Nachrichten in Echtzeit sehr zu schätzen. Außerdem begeistert mich der Ansatz und der starke Fokus auf „online“ und „mobile“. Dass das Konto absolut kostenfrei nutzbar ist, ist für mich ein cooler Bonus, genauso wie das Kreditkarten-Cashback.

Daher empfehle ich aus voller Überzeugung das N26 Geschäftskonto! Aber es ist definitiv nicht für jeden auch wirklich geeignet. Daher schränke ich meine Empfehlung auf Starter und Selbstständige und Freiberufler mit normalen und überschaubaren Zahlungsströmen ein. Aber sind wir mal ganz ehrlich, wenn es größer und komplexer ist und wird, dann wechselt man doch sowieso die Unternehmensform und damit auch das Konto und die Buchhaltungsstrukturen.

Also, wenn Du ein kostenfreies, smartes und digitales Geschäftskonto suchst, dann kann ich Dir (aus eigener Erfahrung und Nutzung als Hauptgeschäftskonto) das N26 Businesskonto empfehlen!

▶ zum N26 Businesskonto*

 

Ich selbst nutze das Businesskonto (Geschäftskonto) von N26. Es gibt auch noch weitere Kontoarten bei N26, auch für den privaten Gebrauch (Girokonten). Hierbei sind viele Dinge sehr ähnlich und vergleichbar, aber ich selbst nutze nur das Geschäftskonto.

Natürlich gibt es auch noch weitere gute Geschäftskonten. Nutze den folgenden Rechner, um das passende Geschäftskonto für Deinen Anwendungsfall zu finden:




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[Testbericht] Meine ehrlichen N26 Geschäftskonto Erfahrungen
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Johannes

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Johannes

3 thoughts on “[Testbericht] Meine ehrlichen N26 Geschäftskonto Erfahrungen

  1. Danke! Wieder ein toller Artikel von dir.
    Wie investierst du genau, bzw. in was?

    Ein Freund hat mir https://www.alleaktien.de empfohlen und die Analysen/Empfehlungen dort sollen sehr seriös sein. Natürlich bilde ich mir danach immer meine eigene Meinung, aber die Analysen sind recht ausführlich und umfangreich. Kennst du die Seite ? Was denkst du zu den Analysen dort?

    Könntest du zu AlleAktien als nächstes ein Review machen?

  2. Hi,
    richtig interessant mal einen Erfahrungsbericht zu dem Thema zu lesen! Vielen Dank für den Beitrag, hat mir wirklich sehr weitergeholfen.
    Liebe Grüße

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