In 7 Punkten: Meine rationale Corona Investment- und Business-Strategie

17 Mrz

Liebe Leserin, lieber Leser, ich möchte mich mit einem Beitrag zum aktuellen Thema nach der nun doch etwas längeren Blogpause zurückmelden. Es sind, und das meine ich ganz neutral, aktuell wirklich verrückte Zeiten. Ich möchte in diesem Beitrag meine Gedanken und meine Strategie zum Umgang mit den aktuellen Corona-Herausforderungen mit dir teilen.

Meine Corona-Strategie für mein Online-Business und meine Geldanlage

Corona & ich in 7 Akten. Meine Gedanken zur aktuellen Corona-Virus-Krise | © Feydzhet Shabanov – stock.adobe.com

 

Der Fokus liegt dabei selbstverständlich auf den Themen persönliche Finanzen und Online-Business, wobei gerade das letztere eine sehr subjektive Perspektive darstellt. Dabei ist das keine Analyse der Lage, sondern vielmehr die Beschreibung, wie ich persönlich damit umgehe und welche rationalen Ansätze mich dabei unterstützen weniger emotionale Entscheidungen zu treffen.

Dazu habe das Thema für mich in 3 Punkte und insgesamt 7 Maßnahmen bzw. Gedankenstützen gegliedert


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Mein Anspruch: Ich empfehle und bewerte nur Produkte, Anbieter oder Dienstleistungen, die ich inhaltlich und fachlich beurteilen und empfehlen kann. Eingeschränkte oder individuelle Empfehlungen werden dabei zusätzlich erläutert.

Vielen Dank für Deine Unterstützung! 💙

1 / Demut und Optimismus

An erster Stelle steht für mich, sich selbst einmal bewusst mich mit dem Thema auseinander zu setzen und das Thema „Covid-19“ für sich persönlich und seine (Lebens)Ziele und -philosophie einzuordnen. Ich möchte kurz meine Gedanken dazu mit dir teilen.

Ich werde in meinem Umfeld ganz generell als kritischer Mensch wahrgenommen, wobei viele die Kritik als Pessimismus verstehen und nicht als Detailkritik an einzelnen Bausteinen und Prozessen, wie es eigentlich gemeint ist.

Ich bin jung, gesund habe keine schweren Vorerkrankungen und arbeite in keiner gefährdeten Umgebung. Ich habe keine reelle Angst, dass mich das Corona-Virus nachhaltig gesundheitlich beeinträchtigt. Aus den Medien ist außerdem zu entnehmen, dass Kinder wenig bis gar nicht gefährdet sind. Ich muss mir also um das Wohl unserer Tochter keine großen Gedanken machen, ganz im Gegenteil, sie profitiert von den Corona-Ferien. Ich bin dankbar dafür, dass ich mich fit und gesund fühle und meine Familie ebenfalls sehr vital ist.

Ich bin fest davon überzeugt, dass WIR (damit meine ich sowohl mein direktes Umfeld als auch die gesamte mitteleuropäische Gesellschaft) das gut überstehen werden.


2 / Mein Umgang mit den wirtschaftlichen Herausforderungen

Bei den wirtschaftlichen Auswirkungen habe ich zwei Perspektiven.

Fangen wir mit der Makroebene an. Ich sehe schon das Potential, dass sich die Konjunktur – auch über das die „Corona-Epidemie“ hinaus – deutlich eintrüben wird. Hier sind konkrete Folgen für mich nicht greifbar, aber ich bin demütig genug um zu verstehen, dass es zu Job- und Kaufkraftverlusten kommt und kommen wird und es damit in beinahe allen Branchen zu spüren sein wird – kurzzeitige Sondereffekte mal ausgenommen.

Auf die eigene Selbstständigkeit bezogen wage ich ebenfalls keine konkreten Prognosen und übe mich hier ebenfalls in Demut. Ich mache mir keine existenziellen Sorgen (dazu gleich mehr) glaube aber auch nicht, dass ich von den aktuellen Entwicklungen mittelfristig profitieren werde.

Ich habe mir eigene Umgangsregeln für mein Affiliate-Business und meinen Online-Shop auferlegt, hier ein Ausschnitt:

Fixkosten überprüfen und nach Möglichkeit weiter minimieren. Ich versuche nun noch konkreter das 80/20 Prinzip anzuwenden. Was sind die effizientesten Hebel? Diese versuche ich zu stärken, insbesondere dadurch, dass ich Kostenpositionen infrage stelle. Für mich steht das unter der Überschrift „AUFRÄUMEN“.

Prozesse hinterfragen und potentielle Ausfallgefahren identifizieren. Für mich ist die ganze Situation eine gute Möglichkeit, um ein neues Bewusstsein für die Prozesse und neuralgischen Punkte zu entwickeln. Ich denke gerade alle möglichen Worst-Case-Szenarien durch und überlege, welche Aspekte ich überhaupt beeinflussen und kann und wo ich vorbeugende Maßnahmen ergreifen könnte. Oft komme ich dabei an Punkte bei denen ich feststelle, dass es definitiv größere Risiken gibt. Beispielsweise, dass DHL & Co die Auslieferung herunterfahren muss oder bestimmte Regionen nicht mehr beliefert werden können. Das wäre schlimm, weil es zum einen meinen Online-Shop aber auch meine Amazon-Affiliate-Seiten betreffen würde. Aber was kann ich dagegen tun? Ganz ehrlich, mir fällt nichts sinnvolles ein. Das macht mich im ersten Moment wahnsinnig, aber irgendwie hilft es mir auch dabei mich auf die Dinge zu konzentrieren, die ich noch beeinflussen kann. Ich hoffe, Du verstehst, was ich damit sagen möchte.

Keine Panik oder ineffiziente „vorbeugenden“ Maßnahmen ergreifen: Ich habe mir selbst auferlegt, dass ich mein Geschäft vor allem durch behutsame Maßnahmen und einen radikalen Sparkurs stärken und durch die (potentielle) Krise manövrieren möchte.

Ich habe mich mit einigen Online-Kollegen unterhalten und dabei zwei Handlungsstrategien identifiziert. Zum einen werden viele (in meinen Augen) überzogene Maßnahmen getroffen mit dem Ziel alle möglichen negativen Szenarien beherrschbar zu machen. Hier sollte aber auch die Frage erlaubt sein, was das das Ergebnis, wenn diese ganzen Horror-Szenarien nicht eingetreten sind?Die zweite Strategie, die ich beobachtet habe war/ist die Zielstellung von der Krise zu profitieren, d.h. über aggressives Marketing Marktanteile zu gewinnen oder über Großbestellungen in ausgewählten Nischen von Hamsterkäufen oder einer (vermutlich) temporären Nachfragespitze zu profitieren. Für mich das Zockerei und kann auch kräftig nach hinten losgehen.

Für mich ist klar: Keine Panik und gleichzeitig ein Bewusstsein für mögliche Worst-Case-Szenarien entwickeln, ohne dabei in Aktionismus abzugleiten.

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3 / Finanzen: Liquidität und langfristiger Vermögensaufbau

Ich verstehe diesen Blog insbesondere als einen Finanzblog, daher darf dieser Aspekt hier natürlich auch nicht zu kurz kommen. Für mich hat das Thema Corona und Finanzen drei Ebenen.

private Ebene: Ich möchte sichergestellt wissen, dass es zu keinen existenziellen Sorgen oder Nöten im Alltag kommt. Dafür ist ein Cashreserve sinnvoll. Damit meine ich kein Bargeld, sondern einfach einen finanziellen Puffer. Ich bezeichne das, so wie viele andere Finanzblogger auch, als finanzieller Schutz. Über die Größe dieses Puffers kann man lange diskutieren, ich halte die Deckung von 6-12 Monatsausgaben für sehr sinnvoll.

Die finanzielle Lage der Selbstständigkeit: ich betreibe diesen Blog und die weiteren Webseiten in der Rechtform des Einzelunternehmens und meinen Online-Shop in der Rechtsform der GmbH.

Für die GmbH lautet die Zielstellung: den noch vorhandenen finanziellen Puffer weiter in Ehre zu halten! Mein Warenbestand ist nicht unerschöpflich aber glücklicherweise auch mit etwas Reserve angelegt. Klar, das kann sich schnell ändern, dennoch halte ich mich mit der Aufstockung des Warenbestands zurück, da für mich Liquidität einen größeren Wert darstellt, zumal das Geschäft auch gerade erst zaghaft anläuft und hier eine Cashreserve meiner Meinung nach das Wichtigste ist.

Und auch für das Einzelunternehmen gilt im Grunde die selbe Strategie. Nur hängt dieses Geschäft eben auch am privaten finanziellen Puffer, d.h. dieser ist tendenziell etwas üppiger, als vielleicht als Angestellter auszustatten – wobei man sich darüber vermutlich auch trefflich streiten kann.

Die langfristige Geldanlage: Mein ETF-Depot hat es kräftig zerlegt, das sollte kein Geheimnis sein. Wie soll es auch anders sein, wenn nahezu alle Märkte kräftig „gefallen“ sind. Ich habe mir für diesen Zweck schon vor längerer Zeit mal einen Strategie zurecht gelegt, die ich nun zu COVID-19-Zeiten wieder hervorgekramt und etwas geupdatet habe.

Ich bin ganz grundsätzlich ein Anhänger des passiven Investierens in ETFs. Ich glaube nicht, dass ich durch die Auswahl einzelner Titel, Branchen oder Zeitpunkte die Marktrendite langfristig übertreffen kann.

So natürlich auch nicht in Zeiten von Corona. Ich habe keine Ahnung wann und wo wir den Tiefpunkt erreicht haben oder erreichen werden. Auch weiß ich nicht, wie lange ein Rebound bzw. einer Erholung der Märkte zu Allzeithochs andauern wird. Mein Gefühl sagt mir, dass das nicht in ein paar Monaten wieder ausgeglichen ist. Aber ich würde niemals auf die Idee kommen meine Anlageentscheidungen auf dieses Gefühl aufzubauen.

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Ich selbst investiere langfristig und passiv mit ETFs an der Börse. Aber ich habe auch ein kleines Zocker / Spaß-Depot. Hierfür habe ich mich nach längeren Recherche für TradeRepublik entschieden. Besonders begeistert bin ich von der intuitiven Trading-App und der Möglichkeit provisionsfrei mehr als 6.500 deutsche und internationale Aktien und über 500 ETFs zu handeln.

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Ich folge ganz simplen Nachkauf-Marken, die sich aus dem Abstand zum Allzeithoch ergeben. Meine Marken lauten -20% / – 35% / -50% vom Allzeithoch des jeweiligen ETFs. Sobald ich einen solchen Kaufkurs erwischen kann, werde ich reinvestieren. Die Größe der Position richtet sich nach der aktuell verfügbaren Cashreserve auf dem Tagegeldkonto. In meinem Fall sind das 1000€ pro Marke und ETF. Bei 3 Nachkaufmarken und 4 ETFs ergibt das eine Gesamtsumme von 12.000€ – die dafür vorgesehen sind (für den Fall das alle Marken ausgelöst werden). Ansonsten werde ich ab einem Abstand von -35% vom Allzeithoch die Nachkäufe nicht wie bisher sammeln und zweimal im Jahr ausführen, sondern nun monatlich nachkaufen, um von den (in meinen Augen) günstigen Einstiegspreise zu profitieren.

Hier mal ein Screenshot meiner „Crash-Strategie“:

Corona Börsen Strategie mit Einstiegsmarken

Hier siehst Du meine ETF Position + Berkshire Hathaway sowie die Einstiegsmarken. Ein rationaler Ansatz, mit dem ich mich sehr wohl fühle.

Hinweis: Das ist keine Anlageberatung, ich teile hier nur meine persönliche Strategie.

Vielleicht nutzt Du jetzt auch die Chance, um in die Aktienmärkte zu investieren. Hier findest im ersten Schritt das beste Aktien-Depot für deine Anforderungen:

Der Vorteil: Man muss sich keine Gedanken darüber machen, ob gerade jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um nachzukaufen – man tut es einfach, wenn die Marke erreicht bzw. unterschritten ist.

Der Nachteil: man trifft unter Garantie nicht die tiefsten Einstiegskurse. Aber diesem Irrglauben, dass dies möglich wäre, sitze ich ja auch schon lange nicht mehr auf.

Zusammenfassung & Fazit

Mein Fazit

Am Ende steht für mich das Fazit: Ich bin absolut davon überzeugt, dass meine Familie und ich diese Krise gesundheitlich und finanziell nachhaltig unbeschadet überstehen werden. Gleichzeitig sehe ich konjunkturelle Risiken, die uns auch nach der überstandenen Virus-Thematik weiterhin beschäftigen und in irgendeiner Form beeinflussen werden.

Aber vor allem sehe ich die aktuelle Situation auch als Chance (und das meine ich in keiner Weise zynisch), sich seiner Umwelt, seinen Prioritäten und Prozessen bewusst zu werden. Ich habe mir fest vorgenommen die COVID-19 Thematik dafür nutzen mal ganzheitlich „AUFZURÄUMEN“. Angefangen vom Schreibtisch, über den Keller und das Kinderzimmer bis zu den täglichen Entscheidungen und Prozessen in der Selbstständigkeit. Ein Thema, mit dem ich mich (ganzheitlich und losgelöst von COVID-19) auf einem weiterem Projekt – meinem Ordnungs-Blog – beschäftige.

Am Ende interessiert mich Deine Meinung. Wie gehst Du mit der Corona-Thematik um und welche finanziellen Entscheidungen hast getroffen bzw. wirst Du in den nächsten Wochen treffen?

Ich freue mich auf Dein Feedback!

Mit besten Grüßen, Johannes




Johannes

8 thoughts on “In 7 Punkten: Meine rationale Corona Investment- und Business-Strategie

  1. Meine Strategie ist erstmal die Sparpläne weiterlaufen zu lassen, bzw. zu erhöhen ggf. zu verdoppeln, da ich momentan mein Vermögen von Tagesgeld in etf umschichte.

  2. Jede Krise ist eine Chance, genau!

    Was ich mir für die Zukunft merke: Noch mehr Geld für Rücklagen bilden und immer genug Cash haben, um bei Rücksetzer an der Börse zu investieren.

    Bleib gesund!

    Dominik

  3. Hallo Johannes,

    du hast einige treffende Punkte genannt. Ich denke auch, dass wir das schaffen werden. Wo ich dir zustimme ist, dass ich es absolut nicht verstehe wie einige jetzt versuchen kurzfristig Geld zu verdienen (Stichwort Mundschutz, etc.). Aber genauso wird teilweise planlos in Aktien und co. investiert. Und ich rede hier nicht von den Leuten, die schon ein paar Jahre dabei sind.
    Man wird sehen, wie sich das weiter entwickelt. Hoffen wir aber, dass die Welt Corona in den Griff bekommt.

    Viele Grüße

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