10 Dinge, die Du über [RevShare & Co] wissen solltest…

9 Nov
RevShare Betrug

© aleutie – Fotolia.com

Vorsicht! Lass Dich nicht abzocken und … sei Dir der Konsequenzen bewusst, wenn Du dafür wirbst!

Wenn Du auf eine dieser dubiosen Programme zum Geld verdienen im Internet angesprochen wirst, dann lies Dir bitte vorher diesen Artikel durch und schaue Dir die verlinkten Videos an! Bitte denke ernsthaft darüber nach.

Lasst euch NICHT abzocken! … und werdet selbst nicht zum Abzocker. Viele Menschen glauben das, was sie glauben wollen – diese Verhaltensweise muss man durchbrechen. Trefft rationale Entscheidungen und vor allem seit euch der (juristischen und privaten) Konsequenzen bewusst.

Warum dieser Artikel?

Ich weiß, es gibt schon einige Artikel zu diesem Thema, aber ich möchte gern meinen eigenen Text dazu haben. Ich habe mir in den letzen zwei Jahren eine relativ große Reichweite aufgebaut und bin mir der Verantwortung, die damit einhergeht, bewusst. Mit diesem Artikel habe ich jetzt immer eine Aufzählung von Fakten und Aspekten, die ich stets aktualisieren und bei Anfragen den Leuten vorsetzen kann. Außerdem ist es wichtig, sich mit seinen eigenen Fehlern in der Vergangenheit auseinanderzusetzen, das möchte ich hiermit tun.

Ich möchte alle Menschen, die auf der Suche nach Verdienstmöglichkeiten im Internet sind, dazu aufrufen ihr Gehirn einzuschalten. Im folgenden Text möchte ich aufzeigen, warum diese Programme:

  • RevShare-Systeme (im Allgemeinen)
  • sog. Werbeplattformen / Werbenetzwerke (Adpack-Systeme)
  • Trading- / Handelsignale
  • Investitionssysteme
  • Crypto-Coins-Networks
  • falsch verstandene Crowdfunding-Systeme
  • Schenkkreise
  • MLMs mit minderwertigen oder sinnlosen Produkten
  • und alle anderen ähnlichen Systeme…

… meiner Erfahrung und Meinung nach unseriös, gefährlich und nicht langfristig sind. Dabei stehen die genannten Beispiele stellvertretend für sehr viele ähnliche Programme – denn hier wird einfach immer das selbe System gemolken. Mein Ziel ist es, wenigsten ein paar Menschen vor einer Fehlentscheidung zu bewahren.

 😯 Ein gutes Interview zu diesem Thema- wie erkenne und wähle ich eine seriöse Firma aus?! Der Anfang ist zudem eine ehrlich und fundierte Abrechnung mit den ganzen dubiosen MLM-Systemen, unbedingt anschauen:

Es ist sehr wichtig, den Unterschied zwischen einem dubiosen und einem seriösen und nachhaltigem System zu verstehen und zu erkennen.

Außerdem muss man sich der juristischen Konsequenzen bewusst sein, denn viele dieser Systeme sind illegal!


Meine eigenen (negativen) Erfahrungen in diesem Bereich!

Ich hinterfrage sehr gern Konventionen und interessiere mich auch für unkonventionelle Businessmöglichkeiten, auch Risiko-Investments lehne ich nicht grundsätzlich ab. Ich gehöre auch nicht zu der Fraktion, die MLM (o.ä.) grundsätzlich(!) ablehnt, ganz im Gegenteil. Ich habe meinen Einstieg zum Geld verdienen im Internet im Jahr 2011 in der Paid-4-Szene (Wiki-Link) gefunden, auch hier gibt es viele schwarze Schafe – bis heute. Aber die letzten 2 Jahre haben eine neue Qualität an „Scheißdreck“ hervorgebracht.

Ich selbst bin im letzten Jahr (Sommer 2015) noch auf eines dieser RevShare-Programme hereingefallen. Ich war diesen Programmen schon immer sehr skeptisch gegenüber, aber mich hat bei einem bestimmten RevShare anfänglich die Idee überzeugt, dass man die Rückvergütung der Werbepakete über mehrere voneinander unabhängige Geschäftsmodelle refinanziert. In der Theorie ein ganz tolle Idee, von der ich relativ überzeugt war. Ich habe selbst die Plattform immer nur zum Refinanzieren meiner Online-Werbung genutzt und allein darüber nachweislich Gewinn gemacht (über Digistore24-Provisionen).

In diesem Kontext habe ich das auch beworben und so ein relativ großes Team aufgebaut. Irgendwann kamen mir aber Zweifel auf, ob das Geschäftsmodell tatsächlich werthaltig ist, hinzu kam eine schlechte Kommunikationspolitik der Firma. Daraufhin habe ich mich dazu entschlossen es nicht weiter zu bewerben. In dieser Zeit hat das niemand verstanden, aber vier Monate später kam diese Firma gehörig ins Stocken und hat nicht mehr ausgezahlt – bis heute nicht (Stand 11/2016). Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich getäuscht oder besser gesagt verarscht wurde! Ich persönlich habe keinen finanziellen Schaden erlitten und viele meiner direkten Partner auch nicht ABER bei den Partnern in meiner der zweiten und dritten Linie bin ich mir da nicht mehr so sicher. Denn irgendjemand muss ja die Zeche gezahlt haben und auch in den FB-Gruppen wird deutlich, hier warten noch sehr viele auf ihr Geld bzw. haben es verloren.

Ich habe eine Entscheidung getroffen, dass ich so nicht mein Geld „verdienen“ möchte. Denn sind wir mal ganz ehrlich, diese Geschäftspraxis ist einfach unseriös – vorallem weil sie so intransparent ist – man muss hier (meiner Meinung nach) ganz klar von Betrug sprechen. Es fühlt sich extrem beschissen an, wenn man feststellen muss, dass man bei einem solchen System mitgemacht hat.

Mir braucht hier also niemand etwas zu erzählen, dass ich frustriert wäre oder selbst nie damit Geld „verdient“ hätte – alles Bullshit! Ich habe eine große Reichweite und ein großes Netzwerk, ich könnte ohne Problem einen „Haufen Kohle machen“ mit den Träumen, Erwartungen und teilweise naiven bzw. unrealistischen Vorstellungen der Menschen. Aber so stelle ich mir ein langfristiges und seriöses Online-Business mit dem ich mir ein passives Einkommen aufbauen möchte nicht vor. Außerdem habe ich einfach keinen Bock verarscht zu werden  – wenn ich nur ein paar Leute vor diesen Abzocksystemen bewahren kann, dann hat sich die Mühe doch schon gelohnt.

Immer erst informieren…

… und verstehen, wie die RevShare-System (u.ä.) i.d.R. funktionieren. Dazu gibt es ein tolles Video von Thorsten Carl, welches ich gern verlinke. Hier geht es speziell um TrafficNetworkAds, aber das kann auch viele andere Systeme übertragen werden:


10 wichtigen Mythen/Erkenntnisse/Überlegungen zum Thema RevShare, Werbenetzwerke, Automatic-Trading und dieser ganze andere/ähnliche Scheiß!

1. Warum wollen/brauchen die Dein Geld?

Das ist die allerwichtigste Frage! Frage dich immer, wenn die Firma X oder das System Y so ein tolles Geschäftsmodell hat, warum geben sie dann etwas vom Gewinn an Dich ab und warum ist noch kein großer Investor eingestiegen. Das Letztere gilt auch für die Investmentprogramme. Wenn die Firma XYZ so eine tolle nachhaltige Rendite generiert, warum sind noch keine Fonds oder andere große Kapitalgeber (medienwirksam) eingestiegen.

Ganz einfach, weil es mind. dubios und höchst wahrscheinlich sogar illegal ist. Stichwort Schneeballsystem (auch wenn ich selbst dieses Wort nicht leiden kann).

Viele Systeme können schon in die Schublade „höchtwahrscheinlich Abzocksystem“ gesteckt werden, wenn man sich ernsthaft mit dieser Fragestellung auseinandersetzt. Was meine ich mit ernsthaft? Das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man sich mit dem Geschäftmodell und der Firmenhistorie auseinandersetzt. Das führt uns direkt zum nächsten Punkt.

2. Es wird eine „tolle“ Geschichte erzählt

Alle diese Programme eint, dass hier ein tolle Geschichte erzählt wird, die man nicht bis ins Detail überprüfen kann. Gerade Leute die sehr naiv oder wenig Erfahrung im jeweiligen Themengebiet haben fallen hier gern darauf herein.

Wie kann man sich davor schützen: Ganz einfach, Gehirn einschalten und selbst mal recherchieren und grob kalkulieren, das dort angepriesene „Geschäftsmodell“ überhaupt funktionieren kann, ob die Renditen/Ausschüttungen realistisch sind und (ganz wichtig) warum diese Firma, wenn sie doch so ein lukratives Geschäft betreibt überhaupt Dein Geld braucht bzw. ein RevShare „drum-herum“ aufbaut. Anhand dieses Punktes hätte ich damals auch erkennen mussen, dass das nicht funktionieren kann. Wenn die Firma so tolle Refinanzierungskanäle hat, warum dann ein RevShare – das macht doch einfach keinen Sinn!

Recherchiert dazu unabhängig zu eurem Sponsor und den Werbematerialien + Aussagen der jeweiligen Firmen.

Kurzum: Viele Abzocksystem sind in einen schönen und scheinbar seriösen Mantel gehüllt. Genau das ist eben das Perfide an diesen Systemen. Wenn eine große Geschichte erzählt wird, die vor allem im Detail für den Otto-Normalverbraucher nicht überprüfbar ist –  dann sollte man erstmal skeptisch werden und sich die Sache genau anschauen.

3. Das kann doch nicht illegal sein, denn dann wäre es ja verboten!

 … oder sonst gäbe es das doch gar nicht. Diese Annahmen und „Argumentationen“ sind mir schon mehrfach begegnet, ich bin jedes mal sehr schockiert. Denn es zeigt einfach wie naiv und wenig informiert viele Menschen sind. Das Internet ist international/global so gut wie nicht reglementiert – was natürlich sehr gut ist. Das heißt aber auch, dass Betrüger ein leichtes Spiel haben. Die Annahme, dass es nicht illegal sein kann, weil es ja nicht verboten wird/ist – ist schlicht falsch! Reglementierende Kräfte greifen meist erst ein (wenn überhaupt), wenn es zu spät ist. Es gibt ein paar dieser Systeme, die tatsächlich von offizieller Seite „abgeschaltet“ werden – bis dahin wurden aber meist schon viele Leute über den Tisch gezogen. Leute schlagt euch diese total naive und ehrlich gesagt auch etwas dumme Annahme aus dem Kopf!

 ➡ Gleichzeitig, heißt das aber nicht, dass man immer straffrei davon kommt. Es gibt viele Fälle von Gründern und Führungskräften (auch Leader/Teampartner), die juristisch dafür belangt werden! Natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, in denen sich die Täter dem Zugriff der Justiz entziehen.

Wenn Du also denkst, niemand interessiert sich dafür, dann muss ich sagen, dem ist nicht so. Das Problem ist eben, dass die juristischen Schritte meist erst im Nachhinein eingeleitet werden. All das kannst Du übrigens auch im Internet recherchieren.

4. Es wird aktuell doch „Geld verdient“ und ausgezahlt!

… dass heißt aber noch lange nicht, dass das Geschäftmodell funktioniert bzw. seriös ist!

Hierbei handelt es sich um einen großen Mythos. Viele User denken hier viel zu kurz. Natürlich läuft so ein System am Anfang und es entsteht auch der Eindruck, dass es funktioniert. Nur dass hier das Geld einfach umverteilt wird, so lange bis weniger Geld eingezahlt bzw. „erwirtschaftet“ wird, als ausgezahlt wird. Früher oder später sind alle diese Programme weg. Ein paar Leute haben davon finanziell profitiert. Die Menschen, die zuletzt dort Geld eingezahlt habe oder die, die selbst von der Gier getrieben immer nur reinvestiert und nie ausgezahlt haben, zahlen am Ende den Preis – die Einlage ist weg und die Entäuschung ist groß!

5. Welche Rendite ist langfristig möglich und realistisch?

Das beste Indiz unseriöse Investmentporgramme zu entlarven sind die Rendite bzw. Verdienstangaben. Ich habe einige Trading-Bücher gelesen, weil ich selbst in diesem Bereich aktiv bin und mich sehr für Wirtschaft und den Finanzmarkt interessiere. Daher weiß, welche Renditen langfristig(!) realistisch möglich sind. Alles über 25% im Jahr ist in meiner Meinung nach kompletter Unfug. Selbst die Top-Trader dieser Welt, machen langfristig keine(!) dreistelligen Renditen im Jahr. Und noch etwas, die besten Trader der Welt arbeiten ganz sicher nicht für solche komischen Internet-Systeme.

Also 27% oder selbst 10% im Monat (!) – Renditen, die von vielen dieser dubiosen Systeme propagiert werden sind komplett unrealistisch. Das ist ein Fakt. Hinzukommt, dass ja noch sehr viel mehr „erwirtschaftet“ werden muss, da ja meist 10-30% an Provisionen ins Network gehen und auch die Firma von irgendetwas leben muss. Wenn man keine Ahnung und/oder keine Erfahrung am Finanzmarkt hat, dann klingen solche Renditen natürlich toll – sie sind aber durch eine einfach Google-Recherche oder durch das Lesen eines Fachbuches zu entlarven.

hier ein interessantes Video zu diesem Thema von Jens Rabe:

6. Der Unterschied zwischen Network-Marketing und einem Schneeballsystem

Ganz wichtig. Network-Marketing ist ein Vertriebskonzept und nicht grundsätzlich ein Schneeballsystem. Leider sind, ehrlich gesagt, viele Betrugssysteme auf Mulit-Level-Marketing (MLM) aufgebaut, das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass MLM automatisch bzw. grundsätzlich unseriös oder sogar illegal ist.

Es gibt aber ein paar Dinge, auf die man achten sollte. Es ist hier der falsche Rahmen, um das detailliert auszuführen. Aber dieses Video von Frank Heister bringt es eigentlich sehr schön auf den Punkt:

7. Aber aber… der wichtige Unterschied!

Kennt ihr das, in einem Gespräch hat man alle Einwände gebracht, der potentielle Sponsor/Abzocker lässt aber nicht locker und kommt mit einem vermeintlichen Todschlag-Argument? Er erwidert auf Deine Aussage, dass Du fürchtest, es handele sich um einen Taschenspielertrick oder ein Schneeballsystem damit, dass andere etablierte Systeme die Menschen ja auch betrügen. z.B. die Rente, oder das Lotto-Spiel oder der Aktienmarkt bzw. das verzinste Geldsystem. Das mag im Ansatz und in der Theorie sogar stimmen, nur es gibt einen wichtigen Unterschied. Das Eine ist LEGAL und das Andere NICHT! Das mag frustrierend sein, ja vielleicht – aber es ist Fakt.

8. Ich will doch nur ein bisschen zocken…

… ja das kannst Du doch. Es gibt mittlerweile genügend Möglichkeiten legal um Geld zu zocken, z.B. an der Börse, mit CFDs, Sport- und Pferdewetten oder im Kasino.

Bitte verwechsel das (faire) Zocken mit Geld nicht mit der Teilnahme an einem Ponzi-System / Abzocksysstem – auch wenn das Ergebnis des Gewinns oder des Totalverlustet das Selbe ist. Beim Glückspiel hat man entweder Glück oder Pech, aber alle Teilnehmer haben (wenn es legal ist) die gleichen Chancen/Möglichkeiten. Bei einem Ponzi-System ist das nicht so, da sind die letzten Leute die Geld einzahlen immer die Verlierer!

Ich selbst zocke auch sehr gern, aber fair und legal sollte es schon zugehen. Denn wenn man im Kasino Geld gewonnen hat, dann gehört es Dir – ganz rechtmäßig. Wenn Du in einem Ponzi-System Geld gemacht hast, dann muss Du mit juristischen Konsequenzen rechnen – das ist der kleine aber nicht ganz unerhebliche Unterschied! 😯 Es ist so verdammt wichtig, dass zu verstehen.

9. Gier frisst Hirn!

Der beste Weg, nicht auf einen Betrüger hereinzufallen, selbst nicht einer zu werden oder bei einem betrügerischen System nicht mitzumachen ist, einfach die eigene Gier nach Geld zu kontrollieren. Ich bin davon überzeugt, dass diese Gier in (fast) jedem von uns steckt. Man muss das erkennen und die Gier kontrollieren. Das geht meiner Meinung nach am besten, in dem man sich mit Ethik und Moral und gleichzeitig mit Risiko-Analyse auseinandersetzt. Wer risikoanalytisch denkt und das Herz am rechten Fleck trägt, den kann man nicht so leicht verarschen.

10. Eigenverantwortung und aus Fehlern lernen!

Wenn es nun doch passiert ist, ihr habt vielleicht (viel) Geld verloren und wurdet betrogen. Dann sucht die Schuld bei euch selbst und nicht bei dem betrügerischen System oder eurem Sponsor – welche natürlich moralisch und teilweise juristisch eine Schuld tragen (aber das ist ein anderes Thema). Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass es eure eigene Schuld war, dort mitzumachen. Ihr habt den Scheiß geglaubt, viel zu viel Geld eingezahlt und habt euch verarschen lassen. Es ist (auch) eure Schuld! So hart es sich auch anfühlt! Außderm müsst ihr akzeptieren, dass es sich dabei in keinster Weise um ein Business handelt(e) – das ist Zockerei oder Rumgedaddel – aber kein langfristiges seriöses Internetbusiness!

Wenn Ihr akzeptiert habt, dass es in eurer Verantwortung lag – es damit also vermeidbar gewesen wäre, dann lernt aus diesem Fehler. Ich bin ganz ehrlich. Ich sehe es an mir selbst, ich bin in der Vergangenheit auch schon auf zwei Abzocksystem hereingefallen – aber ich habe daraus gelernt. Nie wieder mache ich diese unserisöse Scheiße mit.

Ich werde auch in Zukunft sicherlich, die ein oder andere unternehmerische Fehlentscheidung treffen, aber durch rationale und Entscheidungen und das Lernen aus den eigenen Fehlern, kann man sich schon sehr gut schützen.  Und es macht eben einen gewaltigen Unterschied, ob ich eine unternehmerische Fehlentscheidung treffe oder bei einem betrügerischen System mitmache.

Ich hoffe…

Ich konnte Dir ein bisschen die Augen öffnen und aufzeigen, dass es überhaupt keinen Sinn macht und eine sehr schlechte Idee ist, sich auf diesen Kram einzulassen. Im Zweifel… lass einfach die Finger davon und verschwende nicht Dein Geld und vor allem Deine Zeit mit diesem Mist. Bedenke auch stets die möglichen juristischen Folgen.

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Deine Meinung?

Ich freue mich auf eure Kommentare. Ich weiß, dass hier viele „RevShare-Jünger“ und „Trading-Experten“ kommentieren werden. Ich verspreche alles zu veröffentlichen – das mache ich immer so – aber ich werde keine Beleidigungen an dritten Personen zulassen. Mich könnt ihr gern in den Kommentaren beleidigen, ich werde das auch veröffentlichen – ehrlich 🙂

Ich hoffe, ich konnte ein paar Leute davon überzeugen davon lieber die Finger zu lassen und sich lieber mit dem ernsthaften Aufbau eines passiven Einkommens zu beschäftigen.



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Johannes

Hi, ich bin Johannes. Ich bin nebenberuflich selbstständiger Webmaster, Investor und Betreiber dieses Blogs. Auf meinem Blog findest Du alles rund um das Thema unkonventionell aber seriös Geld verdienen/sparen/investieren im Internet. Eine Inspirationsquelle für Deine finanzielle Freiheit.

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Johannes

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4 thoughts on “10 Dinge, die Du über [RevShare & Co] wissen solltest…

  1. Du hast Recht, ohne Frage, zumindest im Kern. Ich würde aber diese Legalitäts-Frage nicht so schwarz/weiß sehen und mich daran so sehr aufhängen – Wenn du z.B. im nächsten Hinterzimmer um Geld pokerst, ist das Illegal, aber du Gründe dafür sind in den meisten Fällen nicht, dich oder irgendjemanden vor irgendwas zu schützen. Ich finde, dass man den Menschen schon etwas mehr Eigenverantwortlichkeit zugestehen sollte – aber es den Betrügern auch so schwer wie möglich machen sollte, natürlich. Aber wer z.B. ist im Poker-Beispiel der Betrüger? Ein guter Live-Pokerspieler kann gut und gerne 20% ROI haben. Aber Glücksspielstaatsvertrag, Wettsteuer, die Unfähigkeit des Staates gute Casinos zu bauen usw. hindert ihn daran, das zu nutzen.
    Ähnlich, aber nicht genauso, ist es mit HYIPs und RevShares: Es gibt ganz bestimmt eine Möglichkeit diese Systeme gewinnbringend zu nutzen – indem man sie als Gamble und nicht als Möglichkeit zum Geldverdienen betrachtet. Also warum sich an der Illegalität aufhängen überhaupt? Das hat für mich einen Geschmack von Obrigkeitshörigkeit, den ich nicht so gern habe; Ich meine, was würdest du denn sagen, wenn der Staat beschließen würde, dass es illegal sei, nen Fuffi auf Trump zu setzen? ,) Also bitte nicht falsch verstehen, aber zwischen diesem Fall, dem Fall auf die nächste Rennbahn zu gehen und alles auf „Sausewind“ zu setzen und dem Fall, ins nächste HYIP zu gehen und 7 Bitcoins darauf zu setzen, dass das Programm 17 Tage überleben wird, besteht einfach auf philosophischer Ebene absolut kein Unterschied. Und die finde ich wichtiger, als irgendwelche Klassifizierungen durch den Staat, der in erster Linie auch nicht an uns, sondern an die Lobbyisten denkt. Das ganze Leben ist ein Spiel – und wenn ich Lust habe einen übriggebliebenen Bitcoin auf den Kopf zu hauen, dann will ich das auch machen dürfen, ohne als Dummkopf, Krimineller oder nur als jemand, der sich verarschen lässt, abgestempelt zu werden 😉

    • Hallo Alex,
      erstmal vielen Dank für Deine Meinung. Ich kann vieles was Du geschrieben hast, sehr gut nachvollziehen – denn ich denke in vielen Lebensbereichen ebenso und habe auch auf das Internetbusiness bezogen, eine lange Zeit so gedacht. Daher habe ich das vollste Verständnis für Deine Ausführungen – ehrlich! Das Leben ist ein Spiel, da bin ich absolut Deiner Meinung. Deine Kritik der Obrigkeitshörigkeit, auch wenn ich es nicht gerne höre, ist natülich in gewisser Weise schon berechtigt!

      Was komplett falsch herübergekommen ist, dass ich nicht die einfachen Nutzer/Zocker/Betrogenen scharf kritisiere, sondern die Sponsoren und Leader. Das Problem ist eben, dass es bei vielen Systemen keine klare Trennung zwischen diesen beiden Akteuren gibt. Viele Leute sind auch Sponsoren, auch wenn sie „nur“ Tante Gerda mit einschreiben.

      Ich möchte Dir aber gern meinen Wandlungs-/Erkenntnisprozess der letzten 6 Monate darstellen:

      Erst einmal sollte man grundsätzlich unterscheiden, ob man diese Programme komplett eigenverantwortlich NUR für sich selbst nutzt (1) oder ob man auch dafür wirbt und es „Business“ (Gewerbeschein etc…) betreibt (2).

      (1) Bei der rein privaten Nutzung, tue ich es auch als „Zockerei“ ab und finde das auch unter Umständen legitim. Ich bin selbst ein leidenschaftlicher Zocker: Börse, Sportwetten, CFDs, Poker etc. Das sind alles Systeme, die über das Prinzip „linke Tasche – rechte Tasche“ funktionieren – ohne Frage. Wenn ich Geld gewinne, dann hat jemand anderes Geld verloren. Aber das läuft eben relativ fair ab – jeder weiß worauf er sich einlässt. (Denn hier wird keine krude Geschichte erzählt, wie bei diesen RevShare oder Investitions-Systemen)

      So ähnlich (nur eben nicht legal) verhält es natürlich, wenn man sich einem Schenkkreis oder Ponzi-System anschließt. Wenn man das machen möchte, ok von mir aus – nur jetzt gibt es ein Problem. Bei Sportwetten (Beispiel) kann man halt gewinnen oder verlieren. Bei einem Schenkkreis oder einem Ponzi (o.ä.) muss man, damit man selbst etwas zurückbekommt andere Leute in das System holen, meist direkt, manchmal auch nur indirekt. UND GENAU HIER hört für mich der Spaß auf! Ganz ehrlich!

      Bei diesen „Investitionsporgrammen“ die es so im Internet gibt, ist es halt ein Grenzfall – also illegal sind die trotzdem – aber hier kann man natürlich argumentieren, dass jeder weiß worauf er sich einlässt. Dennoch verstehe ich es nicht, warum die Menschen nicht auf die legalen Zockereien zurückgreifen. UND das musste ich eben auch lernen in meiner Zeit als Online-Unternehmer – die allermeisten Menschen handeln NICHT eigenverantwortlich, sind naiv und sich der Tragweite ihres Handelns bewusst… und genau das ist Überleitung zum nächsten Punkt:

      (2) Der „Spaß“ hört nämlich komplett auf, wenn man nun Leute in diese Systeme holt – und es so, ob man will oder nicht, gewerblich betreibt. Natürlich machen es die wenigsten Leute wissentlich oder aus purer Böswilligkeit. ABER alle machen es aus GIER, ob bewusst oder unbewusst (aus Naivität) ist dabei ja scheiß egal. Und das macht unternehmerisch eben überhaupt KEINEN SINN. Denn man haftet mit seiner Firma, seinem Privatvermögen und seiner Reputation. Denn es ist, und da wirst du mir recht geben, eben dann schon ein Unterschied, ob man als Unternehmer ein Team in einem legalen Vertriebssystem oder einem illegalen Ponzi-System aufbaut.

      Für mich schließt sich argumentativ der Kreis mit dem Thema Eigenverantwortung. Etwas was mir sehr sehr wichtig ist! Wenn man also eigenverantwortlich entscheidet und das konsequent zu Ende denkt, dann bedeutet das eben, dass man, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass es sich bei dem tollen System XYZ um ein „illegales Schneeballsystem“ handelte, dafür die Verantwortung übernimmt. Und genau das macht eben unternehmerisch NULL SINN. Das habe ich für mich kapiert – aber das ist ganz vielen Leute nicht bewusst.

      Zu deinem Beispiel:
      Komplett ausgeklammert ist dabei bisher die moralische Ebene, die man in diesem Zusammenhang natürlich nicht unerwähnt lassen darf. Das Beispiel mit der Pferdewette und dem Internet-HYIP ist sehr gut. Denn es zeigt genau das Problem, oberflächlich betrachtet macht es keinen Unterschied. Aber im Detail betrachtet eben schon (meiner Meinung nach), DENN Pferdewetten sind KEIN Pyramidenspiel oder in einem Network organisiert. Dort treffen sich Leute, die wissen worauf sie sich einlassen aber nicht gegenseitig voneinander profitieren – sondern sich eben nur das Geld hin- und herschieben.

      Ein HYPE, RevShare, Trading-Roboter-Network, BitCoin-Schenkreis (etc…) funktioniert aber eben nicht über diese eine Ebene: „Anbieter und Kunde getrennt“. Sondern als Netzwerk, hier sind Anbieter und Kunde i.d.R. die gleiche Person, also man kann nicht einfach gegen andere Spieler zocken – sondern muss diese erstmal in das System bringen, damit überhaupt Geld „fließt“. Das heißt, es ist entschieden unfairer als die Pferdewetten. Denn wie funktioniert denn so ein System, es verlieren die Leute Geld, die als letztes Geld einzahlen! Wer verliert dagegen beim Pferdewetten Geld, der der Pech hatte beim diesem Glücksspiel!

      Hinzu kommt ein entscheidender Aspekt: Bei Pferdewetten wird kein Hokus-Pokus veranstaltet, da weiß jeder worauf er sich einlässt. Das wird nichts von passivem Einkommen, Business, „Geld verdienen“ gefaselt. Bei den Internetsystem ist das nicht so.

      Fazit:
      Das führt mich zum Fazit und meiner persönlichen, auch ehrlich gesagt etwas schmerzhaften, Erkenntnis. Es gibt eben (leider) einen großen Unterschied zwischen der philosophischen Theorie (philosophische Ebene von der Du gesprochen hast) und der Realität. Denn die Realität ist doch, dass in ALLEN HYIPs „eine tolle Geschichte“ erzählt wird. UND wenn das Geld dann weg ist, dann ist eben schon ein Unterschied, ob es ein legales Glückspiel war oder ein illegales Schneeballsystem war – auf juristischer Ebene. Und genau dieses juristische Nachspiel macht – im Spiel des Lebens – eben keinen Sinn (Meine Meinung). Denn da gelten nicht die Regeln, die man für sein eigenes Leben definiert hat. Das ist meine Erkenntis, die mich dazu gebracht diese schwarz/weiß Schablone in diesem Lebensbereich anzuwenden! Daher ist eben einfach ein Unterschied in der Praixs, ob man des als Privatvergnügen oder als Business betreibt.

      Somit hat dieser Artikel natürlich eine bestimmte Zielgruppe die angespochen werden soll. Jeder muss halt für sich selbst entscheiden, ob er sich angesprochen fühlt.

      Jeder der mich versucht für diesen Scheiß anzuwerben, der bekommt das jetzt vorgesetzt.

      Tausend Dank für Dein Kommentar, es hat mich auch daran erinnert, dass ich die ein oder andere Formulierung in diesem Artikel noch ändern könnte/müsste – insbesondere die moralische und philosophische Ebene betreffend.

      Beste Grüße und viel Erfolg
      Johannes

    • Hallo Alex,
      Hallo Johannes,
      erstmal danke für den Artikel, den ich persönlich, als Warnung gesehen habe. Ich Glaube, dass Johannes niemanden als Dummkopf oder kriminellen hinstellen wollte. Es ist aber mEn richtig, dass sich die meisten Leute nicht ganz bewusst sind, was sie da tun und welche Folgen es für sie und andere haben könnte.
      Daher finde ich Johannes Entschluss sich bei diesen Programmen zukünftig rauszuhalten vollkommen legitim und auch löblich. Gerade er könnte ja (aufgrund seiner Abonnenten und Follower) zu denen gehören, die sich kurzfristig die Taschen voll machen und seine Downline die Zeche zahlen lassen. Wenn sich einer beschwert, könnte er dann darauf hinweisen, dass er (wie in fast jedem seiner Artikel) darüber informiert hat, dass das System zusammenbrechen kann und alles weg ist. Und da geht er mit gutem Beispiel voran.
      Er sagt ja auch, dass sich die meisten Leute ja nicht mutwillig auf Kosten der anderen bereichern. Sie reden sich halt oft ein, dass da schon nix passiert.
      Ich selbst habe zum Beispiel bei recyclix investiert. Ich habe lange recherchiert und bin mir bewusst, dass mein Geld schnell weg sein kann, aber dann bin ich selbst schuld. Ich habe (um auf das Thema zurück zu kommen) mich auch mit Freunden darüber unterhalten. Die meisten fanden das zu riskant, aber ein paar hat es interessiert. Die, die es interessiert hat, verfolgen aktuell meine Erfahrungen. Und immer wenn sie damit liebäugeln dort zu investieren, sage ich ihnen, dass ich mich freuen würde, wenn sie meine Ref-ID angeben würden, aber sage auch gleichzeitig, dass das ein großes Risiko ist und verdeutliche ihnen was alles passieren kann.
      Und da sind wir bei der Eigenverantwortlichkeit. Ich bin für mich selbst verantwortlich. Ich glaube selbst an die Dinge, die ich anderen näher bringe, versuche sie aber nicht davon zu überzeugen nur weil ich ein paar Euro Rev-Share bekomme.
      Da solltest du, Johannes, vielleicht auch nochmal eine Unterscheidung machen. Wenn du von etwas überzeugt bist und dies selbst verfolgst finde ich es nicht schlimm andere dafür zu gewinnen. Es muss nur immer klar sein, wie alles enden kann. Aber da beißt sich die Ratte wohl in den Schwanz…

    • Hallo Schnaeppchenfuchs,
      danke für Deinen Kommentar. Ich freue, dass meine Message des Artikels anscheinend richtig angekommen ist. Natürlich hast Du Recht, zwischen dem „scharz“ und „weiß“ gibt es viele Grauschattierungen. Hier ein individuelles „Urteil“ zu fällen Maße ich mir nicht an. Jeder soll das machen, was er für richtig hält – wenn er dafür auch die Verantwortung trägt.
      Beste Grüße und viel Erfolg
      Johannes

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