Warum 90% der Spartipps schwachsinnig sind!

27 Jan

Liebe Leserin, lieber Leser, in diesem Beitrag möchte ich mal wieder über das Sparen bloggen. Das Thema mit dem bei mir irgendwann alles mal angefangen hat. Das war noch lange bevor ich meine nebenberufliche Selbstständigkeit gestartet und diesen Blog hier gegründet habe.

Spartipps sollten auch mal hinterfragt werden

Meiner Erfahrung nach sind viele konventionelle Spartipps aus „Funk und Fernsehen“ ziemlich unproduktiv, um es mal nett zu sagen… | © Björn Wylezich – Fotolia.com

 

Ich möchte Dir gern aufzeigen, warum Du (meiner Meinung nach) viele konventionelle Spartipps hinterfragen solltest, warum diese eher als Augenwischerei einzustufen sind und natürlich auch, wie ich das Thema sparen angehe und was in den letzten 10 Jahren darüber gelernt habe. Am Ende des Artikels erfährst du auch meine kleine Spargeschichte, die Motivation für diesen Artikel sozusagen.

Ich habe 7 radikale Spartipps zusammengetragen, die sich für mich bewährt haben.


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Meine besten 7 Spartipps der letzten 10 Jahre

Ich habe selbst schon fast jeden Spartipps (im engeren und weiteren Sinn) selbst ausprobiert. Vieles hat mir nicht zugesagt oder macht im Rückblick nur phasenweise Sinn. Meine Erfahrungen und Erkenntnisse auf meiner Sparreise möchte ich gern mir Dir teilen.

Dabei untergliedere ich meine Spartipps in drei Kategorien: GrundlagenIm ProzessAuch Sparen bei Schwierigkeiten

Beginnen wir mit den Grundlagen.


1 / Plane deine Spar-Reise

Der wichtigste Punkt ist meiner Erfahrung nach das Ziel Deiner Sparaktivitäten, denn daraus generiert sich die intrinsische Motivation. Du kannst nur wirklich effektiv beim Sparen werden, wenn Du „Dein warum kennst“. Wenn Du nicht weißt wofür du sparst, dann wirst Du es auch langfristig auch nur halbherzig tun. Dazu habe ich zwei weitere Gedanken.

  1. Das Ziel sollte möglichst konkret sein und ein persönlicher Wunsch von Dir sein. Also nichts, was man eben so macht oder was Dein Partner, deine Eltern oder sonst wer von Dir erwartet. Konkret sollte vor allem die Summe sein, die Du ansparen möchtest.
  2. Für deine Reise brauchst Du eine Landkarte. Du musst also nicht nur wissen wo es hingeht, sondern auch wo Du startest und wie Du da hinkommst. Dafür ist ein Haushaltsbuch fast unerlässlich. Ich habe das jahrelang gemacht, Spaß gemacht hat es nur ca. 2 Wochen, danach war es krampfig, da bin ich ganz ehrlich, aber das muss sein. Aber wenn es sich eingepegelt hat, kannst Du es auch herunterfahren. Neben dem Status quo musst Du zum Erreichen deines Sparziels auch eine Sparrate festlegen, die dann eben auch Deine Ansparzeit bestimmt.

Die Planung vor der Reise aber vor allem auch die Kontrolle der Reisegeschwindigkeit und das Kurshalten auf dem Weg sind essentiell, das musst Du Dir bewusst machen und daraus eine Strategie entwickeln, die für dich passt.


2 / Hinterfrage konventionelle Spartipps

Ich weiß nicht, was ich Dir raten soll. Entweder, dass Du selbst alle Spartipps, die so durchs Internet geistern mal selbst ausprobierst, oder aber, dass Du diese gleich hinterfragst und ihren Wirkungsgrad zu deinen Zielen ins Verhältnis setzt. In jedem Fall rate ich Dir, alle Spartipps (natürlich AUCH MEINE SPARTIPPS ➡ 22 Möglichkeiten zum Geld sparen) kritisch zu reflektieren. Gleich kommen auch ein paar Beispiele. Vorher noch ein paar Tipps von mir dazu.

  1. Erkenne oder bestimme den Wirkungsgrad. Also wie viel Zeit und Energie musst Du aufwenden, um langfristig wie viele Euros mit einem (noch so guten klingendem Spartipp) zu sparen?
  2. Häufig sind Spartipps, die einfach umzusetzen sind auch nicht besonders effektiv. Das mag sich wie ein Widerspruch anhören und gilt natürlich nicht pauschal und ist tatsächlich auch überspitzt formuliert, aber dennoch hat die Aussagen einen wahren Kern. Beispiele folgen. Meine Faustregel beim Sparen: Die Punkte, die am meisten wehtun sind i.d.R. auch die Effektivsten.
  3. Dazu passt, dass Du Dich (meiner Meinung nach) von dem Mantra, dass Sparen nicht Verzicht bedeuten muss, lösen solltest – zumindest in der Anfangszeit. Das ist wie Abnehmen ohne Anstrengung. Wer daran glaubt oder diesem Mantra folgt, bleibt ewig fett – um es mal direkt zu sagen. Wer sparen will, ohne zu verzichten, der bekommt halt dabei auch nichts auf die Kette. Dass WENIGER auch MEHR sein kann steht dabei wieder auf einem ganz anderen Blatt.

Dazu nun ein paar Beispiele. Was sind denn so klassische Spartipps? Mir fällt da sofort der günstigere Smartphone-Tarif ein. Klar kann man den mal checken, aber sind wir mal ehrlich! Was kann man da rausholen, wenn es 10€ im Monat sind, dann ist das viel! Klar das sind auch 120€ im Jahr – haben oder nicht haben. Aber es geht auch effektiver. Verzichte bei der nächsten Tarifverlängerung einfach auf das neuste High-End-Smartphone. Das spart i.d.R. auch 10-15€ im Monat Tarifkosten plus die Zuzahlung. Nutze dein aktuelles Handy so lange, wie es geht und hole dir danach ein Gebrauchtes Mittelklasse-Smartphone. Du wirst erstaunt sein, das reicht auch für Deine Belange. So kannst Du locker, bei gleichem Aufwand mind. 500€ im Jahr sparen.

Dieses Beispiel gilt natürlich nur nicht, wenn Du das Handy mit allen neusten High-tech-Funktionen beruflich z.B. als Influencer nutzt, aber dann ist es auch eine Kostenposition in deinem Gewerbe.

Ist ein Tarifwechsel ein guter Spartipp?

Ich stelle mal infrage, dass ein Tarifwechsel ein guter Spartipp ist. Natürlich, sollte man da mal daraufschauen, aber erst bevor man… | © Thomas Reimer – Fotolia.com

Das kann man auch auf Tipps zur Versicherungs- und Energiekostenoptimierung anwenden. Nicht falsch verstehen, klar kann man das mal optimieren, aber das wahre Potential liegt woanders…

Und das führt uns auch schon direkt zu meinen Spartipps für den Prozess des Sparens.


3 / Nutze das Pareto-Prinzip

Das ist mein Lieblingspunkt! Mein Sparmotto oder meine Sparphilosophie lautet: konzentriere Dich auf die großen Posten.

Wenn wir uns anschauen, für was die Deutschen statistisch betrachtet das meiste Geld ausgeben, dann sind das Wohnen, Mobilität und Essen, Getränke und Tabak. Und genau, hier sollte man angreifen.

  1. Das größte Sparpotential, was allerdings auch den größten Aufwand erfordert bietet das Wohnen. Man kann mit einem Umzug in ein weniger zentrales oder (aktuell) hippes Stadtviertel leicht mehrere Hundert Euro im Monat (!) sparen. Da kann man noch so viele viele Strom-, Gas und Handyverträge optimieren, man wird niemals diese Sparsumme herankommen, trotz der Investitionskosten, die mit einem Umzug i.d.R. verbunden sind. Ich denke, kostentechnisch ist der ideale Wohnort eine „Provinzstadt“ mit 200.000 – 500.000 Einwohnern. Hier gibt es eine hervorragende Infrastruktur und eine hohe Diversität in der Stadt, also auch Quartiere die noch (oder wieder) bezahlbar sind. Die besten Deals macht man hier vermutlich in Ostdeutschland. Wir leben z.B. im wunderschönen Erfurt in einer tollen 80qm Wohnung mit dem Blick über die halbe Stadt. Wir brauchen kein Auto, das Schwimmbad und ein Park ist in Sichtweite. In alle Richtungen sind Supermärkte fußläufig zu erreichen, ebenso wie die Straßenbahn. Einzige Nachteile, da hier auch viele Assis und „Party-Studenten“ wohnen – um es mal direkt zu sagen – es gibt also durchaus leisere Ecken. Außerdem ist das Internet ein Vollkatastrophe. Ansonsten, ideal. Wir fühlen uns sehr wohl, bezahlen ca. 750€ warm – wir lieben es.
  2. Bei der Mobilität kann man ebenfalls viel Geld sparen. Wer auf ein Auto verzichten kann und sei es nur der Zweitwagen, der spart eine Menge Geld. Wir haben kein Auto, wir fahren Fahrrad. Für längere Strecken oder Urlaube nehmen wir einen Mietwagen – das ist erstens günstiger als man denkt und zweitens als die Deutsche Bahn 😀
  3. Beim Essen sollte man nicht sparen! Naja, das ist wirklich eine Frage der Philosophie. Wir haben hier auch schon alle Phasen durch. Aktuell sparen wir nicht beim Essen und haben es auch nicht mehr vor. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass man auch hier eine Menge Geld sparen kann. In jedem Fall sollte man clever einkaufen. Man kann sich definitiv gesund ernähren, auch für sehr wenig Geld. Wie geht das? Kaufe möglichst nur Grundnahrungsmittel, also unverarbeitete Lebensmittel. Alles was verarbeitet ist, also Aufstriche, Fertiggerichte etc. musst Du mit einem enormen Aufschlag bezahlen. Nicht das Obst und das Gemüse ist das Problem. Sondern der Fertigkram und die Getränke. Trinke einfach zu 95% Leitungswasser und gut ist. Dann kannst Du Dir auch mal den Marken-Softdrink kaufen, ohne schlechtes Gewissen zu haben. Dass Tabak und Alkohol nicht nur Geldverschwendung sind, sollte sowieso klar sein.

Alle diese Ansätze gehen auf das sog. Paretoprinzip (Wikipedia) zurück. Das besagt, dass 80% des Ergebnisses mit 20% des Aufwands erreicht werden können. Daher wird es oftmals auch die 80-20 Regel genannt. D.h. aufs Sparen bezogen, konzentriere Dich auf die großen Posten. Wenn Du allein zwei der oben genannten Posten angreifst, dann kannst Du bereits eine überdurchschnittliche Sparrate erreichen.


4 / Kaufentscheidungen hinterfragen

Um mich ein wenig versöhnlich mit den konventionellen Spartipps zu zeigen, möchte ich auch einen Punkt daraus aufnehmen. Vielfach wird geraten, eine Kaufentscheidung generell zu hinterfragen, nach dem Motto kaufe bewusster und etwas gar nicht erst zu kaufen ist wohl der beste Spartipp überhaupt. Ich habe dazu folgende Gedanken und Spartipps:

  1. Ich habe irgendwo mal etwas von der 30-Tage Regel gelesen, die besagt, dass man, um Impulskäufe zu vermeiden, eine Kaufentscheidung 30 Tage überdenken sollte. Wenn man dann immer der Meinung ist, man braucht das wirklich, dann kauft man es eben. Aber über diese Strategie kauft man eben tatsächlich vieles auch gar nicht. Perfekt!
  2. Für alle Fans von Luxus-Artikel oder Lifestyle-Käufen etc. ist die 5x-Regel interessant. Die besagt, dass man sich das Objekt der Begierde erst zulegen sollte, wenn man es sich locker 5x leisten könnte. D.h. ganz konkret, wenn Du gerade ganz gut verdienst und schon im Autohaus stehst um Dir deinen Traumwagen zu kaufen bzw. vermutlich zu leasen, dann gehe mit Dir ehrlich ins Gericht. Könntest Du Dir die Leasingrate auch fünfmal leisten? Wenn ja, dann viel Spaß mit deinem neuen Geschoss – hau rein! Wenn nicht, dann bewahrt Dich diese Regel davor, dass Du Dir exorbitante Fixkosten aufhalst.
  3. Natürlich darf auch die Esoterik nicht fehlen. Mach Dir bewusst, was Dich wirklich glücklich macht und versuche Dich auf diese Dinge zu konzentrieren. Ich gebe Dir zwei konkrete Beispiele. Ich habe ein, wie ich finde, zielmlich cooles Rennrad. Ein altes Singlespeed-Bahnrennrad. Das war gar nicht teuer (ca. 350€ gebraucht gekauft) ist aber rational betrachtet schon recht sinnlos, weil ich damit nur immer Sommer fahre und eigentlich auch schon ein (normales) Fahrrad habe. Aber jedes Mal, wenn ich aufsteige, auch nach vielen Jahren, freue ich mich darüber. Oder meine neue Winterjacke. Ich habe vor ein paar Monaten eine neue Winterjacke gekauft für 350€ – das hat richtig wehgetan beim Bezahlen aber ich freue tatsächlich immer noch jeden Morgen, wenn ich die Jacke anziehe. Klingt banal, das ist für mich aber greifbarer als das Esoterik-Gequatsche von „Geld und Konsum-Bewusstsein“ – aber das hat einen realen und wahren Kern, den man „nur“ für sich finden muss. Ich versuche mir nur Sachen zu kaufen, die mir richtig gefallen und die auch langfristig zu schätzen weiß!

5 / Nicht nur aufs Geld sparen fokussieren

Ein Punkt, der den Wirkungsgrad der Spartipps wieder in den Fokus rückt, ist, das Sparen nicht ausschließlich auf den Geldbetrag zu reduzieren. Man kann bzw. sollte auch Energie und Zeit sparen, das ist oftmals im wahrsten Sinne des Wortes mehr Wert.

Spartipps: Zeit ist Geld

Zeit ist Geld… auch oder gerade beim Sparen! Also Finger weg vor kleinen Spartipps mit großem Energie- oder Zeitaufwand | © George Dolgikh – Fotolia.com

Das ist das, was mich an meinem eigenen Geiz (siehe meine persönliche Spargeschichte am Ende des Artikels) am meisten gestört hat. Es wird ab einem gewissen Punkt irrational. Sparen ist langfristig nur sinnvoll, wenn es effektiv ist. Es ist schwer hier ganz konkrete Dinge zu benennen, aber ich möchte es Dir an einem generellen Thema aufzeigen. Du kennst vielleicht die Themen Minimalismus und Selbstversorgung, hier gibt es natürlich unterschiedliche Grade der Ausführung, aber ganz generell sympathisiere ich mit beiden Grundideen.

Aber bei einigen Vertretern wird es, meiner Sparphilosophie nach, ziemlich irrational. Wenn man für die Eigenherstellung mehrere Stunden zubringt, für etwas was vielleicht nicht zu 100% ideal (z.B. weil nicht plastikfrei, nicht super mega-ökologisch, etc…) ist, man es aber für wenige Euros im Supermarkt kaufen kann. Das macht auf der Makroebene für mich überhaupt keinen Sinn, sondern ist dogmatisch.

Mir ist es (heute) absolut unerklärlich, wie man dafür so viel eigene Energie und Zeit investieren kann, nur um am Ende maximal 50% eines kleinpreisigen Konsumgutes zu sparen – wenn überhaupt. Gerade auch beim Thema Selbstversorgung. Das macht einen riesigen Aufwand, klar ist das eine tolle Vorstellung selbst angebautes Gemüse zu essen aber es ist auch mega ineffektiv. Und in der Summe von Geld, Zeit und Energie ist das in meinen Augen keinesfalls eine Sparmaßnahme – eher ein teures Hobby.

Die letzten zwei Spartipps sind der Kategorie, wenn es mal nicht so gut läuft mit dem eigenen Sparprojekt, zuzuordnen.


6 / Gewohnheit und Druck

Was mir hilft, um auch langfristig meine Sparziele einzuhalten, vor allem in Phasen in denen das Sparprojekt von anderen Aspekten oder temporären Umständen aus dem Fokus gerät, ist der Aufbau einer Routine. Man spricht ja nicht umsonst von der Macht der Gewohnheit. Ein Phänomen, dessen negative Auswirkungen man am ehesten realisiert, das aber auch in die andere Richtung funktioniert. Viele schwören auf Kontenmodelle, ich auch, allerdings mit der Einschränkung, dass ich Dir empfehlen würde, keines zu kopieren, sondern Dir eins genau für deine Bedürfnisse, Ziele und Umstände aufzubauen. Ich finde, dass die meisten Kontenmodell viel zu komplex sind – aber generell ein wichtiges Thema, weil es das Sparen automatisiert.

Als zweiten Punkt möchte ich das Thema „Druck aufbauen“, um effektiver zu sparen, ins Feld führen. Ich bin ein Mensch, bei dem Druck sehr effizient wirkt. Ich habe durch meine Online-(Neben)Einkommen ein relativ schwankende Einkommenssituation. Gleichzeitig habe ich einen festen und ziemlich hohen Mindestsparbetrag, der definitiv aufs Sparkonto fließt, egal ob das Geld gerade da ist oder nicht. Ich löse das mit einem Disporahmen.

Jetzt werden alle Spar-Jünger aufschreien! Böser böser Dispo-Zins. Ja genau, aber genau der treibt mich eben zur Spardisziplin in schlechten Monaten. Ich hasse es, im Dispo zu sein, diese Abneigung wandle ich Energie um, bei mir funktioniert das wunderbar und ist die paar Euro im Quartal auf jeden Fall wert.


7 / Was nach dem Sparen kommt….

Der letzte Punkt ist für mich auch eine Frage des Wirkungsgrades. Wenn man jetzt schon fleißig spart, aber seine (ambitionierten) Spar- oder Investmentziele dennoch nicht erreicht, dann sollte man sich immer klar machen, dass es auch noch eine Stellschraube zur Erhöhung der Sparrate gibt: das Einkommen! Es gibt einen Punkt beim Sparen, da wird es irgendwann einfacher ein paar Euros dazuzuverdienen oder sich ein regelmäßiges Nebeneinkommen aufzubauen, als noch weitere Euros irgendwo bei den Ausgaben zu optimieren.

Das ist ein Punkt, den ich selbst auch etwas zu spät für mich erkannt habe. Aber als ich das realisiert hatte und mein Einkommen sich erhöht hat, viel mir auch das Sparen insgesamt sehr viel leichter und mein Umgang mit Geld entspannte sich. Ich glaube, dass hat am Ende viel mit dem Wirkungsgrad zu tun. Wir Menschen merken unterbewusst, wenn etwas ineffektiv und irrational ist. Geld sparen, hat auch immer etwas mit verzichten zu tun, egal was Dir andere erzählen wollen. Das ist auch nicht schlimm, aber wenn man die Sparschraube überdreht, dann wird es wirklich langfristig unangenehm. Wer große Sparraten anstrebt, der sollte sich früh auch über die Option des Erhöhens des Einkommens Gedanken machen. Auf meine Blog findest Du dazu beinahe unzählige Möglichkeiten:

So das war mein Beitrag zum effektiveren Sparen. Was meinst Du? Welche Spartipps helfen Dir? Womit hast Du gute Erfahrungen und was ist in Deinen Augen reine Augenwischerei?

Zum Abschuss bzw. als Ergänzung, möchte ich Dir gern noch meine Spargeschichte mir Dir teilen….


Meine Spar-Geschichte im Schnelldurchlauf:

Ich hatte in der Schulzeit bis zum Abitur keinen besonders reflektierten Umgang mit Geld. Das Taschen-, Geburtstagsgeld und die Einnahmen des Zeitungsaustragens und der Ferienjobs habe ich einfach ausgegeben. Für meinen Computer, Klamotten, Fußball und später dann für Alkohol und erste Partys.

Direkt nach dem Abitur bin ich zur Bundeswehr für 23 Monate. Hier hat sich der Schalter umgelegt. Ich habe zum ersten Mal regelmäßig und für meine damaligen Gewohnheiten auch sehr gutes Geld verdient. Ich wusste, dass ich danach meine Berufsausbildung (was auch immer) starten würde und dafür brauchte ich Geld, denn ich wollte auf jeden Fall unabhängig von meinen Eltern sein – also nicht mehr zu Hause wohnen müssen und für mich selbst sorgen können. Ich hatte also ein Ziel.

In dieser Zeit und auch mein gesamtes späteres Studium über, habe ich immer sehr auf das Geld geschaut. Ich habe in dieser Zeit ein Haushaltsbuch geführt und war auch phasenweise richtig geizig. Im Rückblick betrachtet auf so eine ekelhafte und unreflektierte Art geizig, ich wollte jeden Cent sparen der ging. Ich denke du kennst auch solche Menschen, schlimm ist es vor allem, wenn man nicht nur an sich selbst, sondern auch an anderen spart. Das hatte zwar auch den Vorteil, dass ich sehr günstig durchs Studium gekommen bin aber die Lebensqualität war nur mäßig. Irgendwann habe ich das erkannt und wenigstens aufgehört bei anderen zu sparen.

Mit dem Einstieg in den Job habe ich mich das erste Mal auch mit Vorsorge und Investment-Themen beschäftigt und daran Gefallen gefunden, aus diesem Interesse ist dann auch dieser Blog hier entstanden. Im Zuge dieses Prozesses habe ich dann ziemlich schnell erkannt, dass es für meine Ziele sinnvoller ist, wenn ich meine Energie nicht mehr so sehr aufs Sparen, sondern aufs Geld verdienen lenke. Was ist das Ergebnis meiner Reise? Ich bin weiterhin ein überdurchschnittlich sparsamer Mensch), einfach weil es mir so angewöhnt habe und das aber ohne geizig zu sein. Ich vermisse nichts, natürlich habe ich Ziele, auch materialistische und monetäre aber ich fühle mich mit meinem Lebensstil sehr wohl.

Und meine Reise durch alle Phasen des Sparens habe mich motiviert, diesen Blogbeitrag zu verfassen. Ich hoffe, du konntest etwas für dich daraus mitnehmen.

Beste Grüße, Johannes



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Warum 90% der Spartipps schwachsinnig sind!
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Johannes

Johannes

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Johannes

2 thoughts on “Warum 90% der Spartipps schwachsinnig sind!

  1. Hallo Johannes,

    ich versuche auch einiges beiseite zu legen. Das gelingt mir am besten mit Nebenjobs. Ich spare mir das an und gönne mir dann wirklich was. Heutzutage mit Haus und Familie ist das alles nicht so einfach. Aber würde ich nicht sparen, dann hätte ich bei der nächsten Reparatur des Hauses/Auto ein Problem. Somit muss ich konsequent bleiben. Weiterhin ist wichtig das Ansparen fürs Alter. Es gibt erschreckend viele die nach dem Prinzip ich lebe im hier und jetzt. Was ist aber danach?

    Lg
    Michael

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