Richtig bloggen: Meine Tipps für SEO Texte

18 Jun

richtig bloggen mit seo textenIch freue mich riesig, dass ich diesen Artikel jetzt schreiben und veröffentlichen kann. Hier steckt jetzt alles darin, was ich bisher über SEO Texte gelernt habe und welche Erfahrungen ich nun seit (fast) zwei Jahren bloggen gesammelt habe – alle meine Seo Tipps und Tricks. Ich möchte gerne meine Erfahrungen beim Trafficaufbau mit Dir teilen. Eigentlich war es als Artikelserie geplant, nun habe ich mich doch dazu entschlossen diesen Artikel in einem Stück zu veröffentlichen. Willst Du richtig bloggen? – vielleicht ist das hier dein Startschuss

Dieses Inhaltsverzeichnis ist sehr wichtig, denn dieser Beitrag ist doch recht lang geworden. So behält man den Überblick und dann auch besser damit arbeiten. Ich rate Dir aber, diesen Artikel einmal komplett durchzulesen und erst später, wenn Du dann vielleicht damit arbeiten möchtest, Dich auf einzelne für Dich interessante Abschnitte zu konzentrieren.

Inhaltsübersicht

1. Zum Einstieg
2. Meine grundsätzliche Seo-Trafficstrategie
3. Richtig Bloggen: Vor der Veröffentlichung eines Beitrags (Seo Texte)
4. Richtig Bloggen: Die Texterstellung
5. Richtig Bloggen: Nach der Veröffentlichung
6. Meine Ressourcen für den Trafficaufbau
7. Schlusswort


1. Zum Einstieg…

Alles Folgende bezieht sich auf das Beispiel dieser Webseite. Du musst also z.B. die Themen, die Nischen und die Keywordstrategien, dann auf Dein eigenes Thema übertragen und anwenden.

Für wen sind diese Tipps zum Trafficaufbau geeignet?

Ein paar Worte zum Einstieg müssen sein. Ich finde es unheimlich wichtig, zum Beginn aufzuzeigen, welche Zielgruppe ich ansprechen möchte. Erste Grundvoraussetzung ist, dass Du überhaupt weißt, was SEO (zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung) ist, wenn Du das nicht weißt, dann bist du hier leider absolut falsch, sorry!

Dieser Artikel richtet sich an alle Blogger und Webseitenbetreiber, die noch relativ am Anfang stehen, aber schon eine (oder mehrere) Webseiten online haben und bisher SEO immer unterschätzt haben oder nur halbherzig angegangen sind. Außerdem sollte man mit dem „szenetypischen“ Vokabular vertraut sein und wissen, um was es sich bei Google-Analytics und Google Webmaster Tools handelt. Auch wenn viele SEO-Maßnahmen unabhängig von den verschiedenen CMS-Plattformen sind, ich schreibe nur aus Sicht eines WordPress-Nutzers. Zudem ist es mir wichtig klarzustellen, dass sich das Folgende an alle Blogger*innen richtet, die mit ihrer Webseite Geld verdienen möchten. Hobbyblogger, die KEIN GELD mit dem Bloggen, egal ob direkt oder indirekt, verdienen möchten, sind hier völlig falsch. Allerdings sind die folgenden Tipps ebenfalls nicht für reine Affiliate-Webseiten (z.B. Nischenseiten) geeignet. Viele Dinge sind auf jeden Fall übertragbar, aber die Methoden sind nicht sehr förderlich für eine hohe Conversionrate.

Kurz um, das Folgende ist nicht geeignet für:

  • Hobbyblogger*innen
  • reine Affiliate-Seiten-Betreiber*innen
  • absolute Anfänger (vor dem Start des ersten Blogs)

Warum ich SEO nutze!

An dieser Stelle möchte ich nicht ausführen, welche Vor- und Nachteile SEO hat, aber einmal kurz darlegen, warum ich mich (fast) ausschließlich auf Seo-Texte konzentriere. Ich betreibe Webseiten, um langfristig gesehen – passiv Geld zu verdienen. Ich habe Spaß daran verschiedenste Methoden und Techniken auszuprobieren, Strategie aufzustellen, zu testen, zu reproduzieren und daraus Erkenntnisse abzuleiten. Dass ich daraus ein passives Business machen kann, ist mein großes Glück. Ich möchte also keine (eigenen) Dienstleistungen verkaufen oder muss/möchte „auf Zwang“ Produkte verkaufen, PPC Traffic auch spannend aber für mich nicht spannend genug und vor allem mir zu wenig passiv und kein sehr „leanes Geschäftsmodell“ (Lean StartUp). Die Idee, die mich am SEO fasziniert ist, dass man sich mit seinen Webprojekten einen nachhaltigen Besucherstrom über die Suchmaschinen aufbaut und das absolut passiv! Punkt!

Also bitte nicht falsch verstehen, ich möchte auf jeden Fall Geld mit meinen Webseiten verdienen ABER es muss nicht schnell gehen und muss auch nicht gleich sehr viel sein, es kann erst mal wenig sein MUSS (für mich) aber absolut passiv sein! Da sind in meinen Augen SEO-Texte genau das Richtige.

Meine Meinung zur SEO-Szene

Meine Meinung über vielen „SEO-Profis“ ist nicht die beste! Das liegt vor allem daran, dass meinem Erachten nach, zu viel „Zauber“ darum gemacht wird. Wir kennen alle nicht den Google-Algorithmus, aber wir habe alle Zugang zu den Informationen, die Google zu diesem Thema herausgibt (hier das kostenlose PDF von Google herunterladen). Außerdem glaube ich, dass SEO kein starres und statistisches Falsch-und-Richtig-System ist, es also keine EINE Handlungsweise gibt, die auf jeden Fall zum Erfolg führt. Es gibt so etwas wie den gemeinsamen Nenner alle SEO-Blogger und „Experten“. Das sind quasi backgetestete und mehrfach reproduzierte Kombinationen aus Handlungsweisen, die ein gutes SEO ausmachen. Die wahren SEO-Profis sitzen bei Google und Microsoft, oder in großen Medienhäusern. Hinzu kommt, dass man hinterfragen sollte, wie erfolgreich die selbst ernannten SEO-Profis wirklich sind, schau Dir die Statistiken der Webseiten an. Viele „SEO-Profis“ generieren verhältnismäßig wenig Traffic über Suchmaschinen…

Kleiner Exkurs:

Mit similarweb kannst Du Dir einen guten Überblick über die ungefähre Statistik einer Webseite verschaffen. Die Daten zeigen, dass ich fast 80% meines Traffics von Suchmaschinen generiere (die Daten von Google-Analytics bestätigen das). Ich bin natürlich KEIN SEO-Profi aber es zeigt, dass ich zu mindestens einige Dinge in diesem Zusammenhang nicht falsch mache. Kleiner Tipp teste mal den ein oder anderen SEO-Blog, da wirst Du staunen, wie „viel“ Traffic die tatsächlich über Google & Co bekommen *hust* 😉

Zu similarweb, also zur der Möglichkeit den Traffic und andere Webseitenstatistiken von fremden Webseiten einzusehen, habe ich auch schon mal ein Video produziert:


Meine Zahlen

Als Abschluss des Einstiegs möchte ich noch meine aktuellen Blogzahlen mit Dir teilen, einfach damit du siehst, welches Ergebnis das Folgende erzeugt hat. Ich habe viele Dinge, von denen ich mir viel Potential verspreche, auch noch gar nicht gemacht, z.B. Gastartikel schreiben, richtig ernsthaft in Social-Media aktiv sein und ein planvoller Backlinkaufbau! Ich denke, gerade wenn man auch berücksichtigt was ich noch nicht gemacht habe, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Meine Webseite habe ich am 29.07.2014 gelauncht, aber ich verwende Google-Analytics erst seit Mitte Mai 2015, also nicht wundern.

richtig bloggen google analytics

Quelle: Screenshot Google-Analytics


Ende Juli 2014 habe ich WordPress installiert und im März 2016 habe ich das erste Mal über 20.000 Nutzer im Monat erreicht. Und das, obwohl ich eigentlich ziemlich viel falsch gemacht habe, wenn man auf die vielen Business-„Experten“ so hört, die das Internet in der letzten Zeit im wahrsten Sinne des Wortes UNSICHER machen. Ich habe mir KEINE enge Nische gesucht, ich habe nicht vorher meine Zielgruppe genau festgelegt, ich habe erst sehr spät überhaupt eine Facebook-Page und einen Newsletter gestartet und und und … Damit will nicht sagen, dass einige dieser Tipps nicht auch ihre Berechtigung haben. ABER es kommt einfach auch auf andere Dinge an und man sollte diese Aussagen und Tipps immer hinterfragen und sich dadurch nicht vor allem nicht verunsichern lassen. Das gilt natürlich auf für das Folgende, hinterfrage alles, was Du jetzt liest, denn es sind NUR MEINE Erfahrungen.


2. Meine grundsätzliche Trafficstrategie

So jetzt geht’s endlich richtig los.

Thema definieren und aufspalten.

Ich möchte mit dieser Webseite ja das große Thema finanzielle Freiheit (aus meiner Perspektive) beackern. Dieses Hauptthema beinhaltet drei große Themenkomplexe: Geld verdienen, Geld sparen, Geld investieren. Diese lassen sich in beinahe unzählige weitere Themen und Nischen unterteilen. Und genau das ist auch eigentlich schon mein Grundkonzept. Ich möchte mich nicht auf eine einzelne ganz enge Nischen(seite) konzentrieren, sondern im Grunde (langfristig) das ganze Thema abdecken. Das hat viele Vorteile, z.B. gehen einem niemals die Themen aus und man kann immer darüber schreiben, worauf man gerade am meisten Bock hat und ist absolut nicht fixiert auf eine, vielleicht sehr sehr kleine Nische. Gleichzeitig ist das Abdecken eines einzelnen sehr kleinen Themengebieten (Nische) auch möglich bzw. sogar notwendig.

Ich möchte nicht zu einem einzelnen Thema einen extra Blog gründen, sondern dieses Thema gern in einem Artikel oder einer Artikelserie abdecken, also keine Nischenseiten, sondern gewissermaßen Nischenartikel/Beiträge. Die folgende Abbildung zeigt das Prinzip schematisch auf:

richtig bloggen meine seo tipps

Prinzipskizze meiner Trafficstrategie


Natürlich hat dieser Ansatz auch Nachteile, gegenüber einer reinen Nischenseite, aber das soll hier nicht das Thema sein.

💡 Über das Thema Nische im Onlinebusiness und der Sinn und Unsinn dieser Fokussierung, habe ich auch schon einen Artikel geschrieben.

Seiten- und Beitragsstruktur

Im Zusammenhang mit der Themenaufgliederung steckt meine Grundidee in der Beitrags- und Seitenstruktur. Bei WordPress wird grundsätzlich zwischen Seiten und Beiträgen unterschieden, der Unterschied ist allerdings optisch so gut wie gar nicht mehr wahrnehmbar. Allerdings habe ich bei vielen SEO-Blogs gelesen, dass die Seiten schneller und langfristig besser ranken. Meine eigenen Erfahrungen bestätigen das.

Ich habe mir hier folgendes System zurechtgelegt. Alle Inhalte, die vordergründig der Monetisierung dienen, werden als Seiten gepostet. Weitere Keywords, Randthemen oder Inhalte, die eher vordergründig informieren bzw. unterhalten sollen, werden als Beiträge gepostet.

Kleines Beispiel: Du möchtest ein Online-Depot einer Bank als Affiliate bewerben. Dann würde ich einen Test- oder Erfahrungsbericht über dieses Online-Depot als statische Seite veröffentlichen, natürlich optimiert auf das Hauptkeyword (dazu später mehr). Um diese Seite herum kann man ganz viele andere Artikel in diesem „Themendunstkreis“ schreiben, die am Ende sich gegenseitig verlinken und natürlich auch auf die statistische Seite über das Online-Depot verweisen (verlinken). So erhöht man langfristig die Besucherzahlen der Zielseite und ist auch nicht beschränkt auf die Suchanfragen des Hauptkeywords.

Interne Verlinkung

Ein wichtiger Baustein meiner Trafficstrategie ist die interne Verlinkung der Beiträge und Seiten. Themenrelevante Beiträge werden immer untereinander verlinkt und führen schlussendlich immer zu passenden (relevanten) statischen Seite. Somit bekomme ich auf zwei verschiedene Arten Traffic auf die monetarisierten Seiten. Im besten Fall natürlich direkt über Google, aber eben auch indirekt über andere Keywords von anderen Beiträgen, über einen oder mehrere Umwege. (Prinzip in der vorherigen Abbildung dargestellt)

Im Grunde war es das auch schon. Einige Blogger machen das auch so, aber ich staune immer wieder, wie viele Blogger (vor allem Anfänger) kaum auf interne Verlinkung setzen. Mit interner Verlinkung meine ich nicht, einfach mal schnell den letzten Artikel zu verlinken, sondern eben an jeder passenden Stelle auf einen weiteren Beitrag (wenn vorhanden) auf dem Blog zu verweisen. Das ist natürlich erst möglich und so richtig wirkungsvoll, wenn man auf einen größeren Pool an Beitragen zurückgreifen kann – aber es macht dann natürlich auch umso mehr Arbeit, dazu aber gleich an anderer Stelle mehr.

Im Folgenden möchte ich Dir zeigen, wie ich in den drei Phasen eines Artikel, also 1. vor dem Schreiben 2. bei der Texterstellung/Veröffentlichung 3. nach der Veröffentlichung vorgehe, ich hoffe ,da ist der ein oder andere nützliche Tipp für Dich dabei.


3. Richtig Bloggen: Vor der Veröffentlichung eines Beitrags (Seo Texte)

Drei verschiedene SEO-Texte:

Vor der Veröffentlichung eines Beitrags sollte sich alles um die Keywordrecherche drehen. Ich unterscheide hier zwischen drei Arten von Blogtexten bzw. Texten für Webseiten.

1 | Erst Keywords, dann Inhalt

Das ist der böse SEO-Text, der in der Bloggerszene nicht den besten Ruf hat. Also der Text, der „nur“ für Google geschrieben wird. Klar gibt es solche Text und die lesen sich manchmal auch echt beschissen, aber aus SEO-Perspektive kann ich das schon verstehen. Man hat ein gutes Keyword gefunden, dann schreibt eben einen Text drum-herum. Das mache ich auch. Natürlich mit dem Anspruch, dass man es nicht merkt, aber das gelingt natürlich nicht immer.

2 | Erst Inhalt, dann Keywords

Diese Art von Artikeln ist mir am liebsten. Ich entscheide mich dafür über ein bestimmtes Thema zu schreiben und schreibe einfach darauf los, danach suche ich Keywords, meist Long-Tail-Keywords und füge diese sinnvoll in den Text ein. Das erfordert auch manchmal etwas Geschick stört den Lesefluss meist aber nicht so sehr, wie bei Variante 1.

3 | Kein SEO-Text

Diese Texte sollte man eigentlich gar nicht schreiben, denke ich. Aber ich mache es manchmal trotzdem. Man schreibt einfach darauf los, meist einen sehr kurzen Bericht. Bei mir sind das immer die Einnahmenberichte oder News. Hier betreibe ich fast nie eine Keywordrecherche oder irgendeine Optimierung. Warum sollte man das besser nicht zu viel machen? Weil es im Sinne eines passiven Businessansatzes unproduktiv ist. Diese Artikel verschwinden nämlich unter Garantie in den Untiefen des Internets, generieren also passiv keine Besucher – und das kann eigentlich kein Blogger wollen.

Ich denke, genau an dieser Stelle, also in der Vorauswahl der Keywords, also der bewussten und analytische Ansatz macht den Unterschied zwischen „Hobbyblog“ und „richtig bloggen“.

Wie suche und wähle ich Keywords?

Um die Keywordrecherche wird meiner Meinung nach immer ein riesiges Brimborium gemacht. Ich handhabe es ganz einfach und… keine Angst natürlich ohne teure Software!

Suchvorschläge von Google nutzen

Dafür musst Du nur kurz überlegen, welche Suchbegriffe Du eingeben würdest, wenn Du zu dem Thema deines geplanten Artikel online recherchieren würdest. Einfach ein bisschen kreativ sein und ein paar Keywords heraussuchen und notieren. Natürlich nur welche, für die du noch nicht rankst 😉

Keywords finden mit den automatischen suchvorschlägen

Quelle: Screenshot google.de


Keywords vorsortieren

Zum Anfang finde ich es nicht so wichtig auf das Suchvolumen zu achten. Als Anfänger sollte man vor allem auf folgende Arten von Keywords fokussieren. (Es kommt dann nämlich vor allem auf die nachträgliche Optimierung an, dazu später mehr)

1 | Longtail Keywords

Longtail Keywords bestehen aus mehreren Wörtern, manchmal sogar ganzen Sätzen. Diese werden natürlich nicht so oft von Nutzern eingegeben wie kurze (Haupt)Keywords, aber auch lange Suchbegriffe können sehr ordentlichen Traffic generieren, vor allem wenn man einen Text gleich auf mehrere Long-Tail-Keywords optimiert. Besonders interessant sind hier die eben genannten Suchvorschläge von Google.

2 | Komplizierte Keywords

Damit meine ich Suchbegriffe, die man auf den ersten (und zweiten) Blick sehr schwer vernünftig in einen Text einbauen kann, weil es z.B. nur eine Aneinanderreihung von Begriffen ist. Das sind aber teilweise echte Traffic Goldgruben.

3 | Tipp-, Grammatik und Rechtschreibfehler

Sehr sehr interessant sind Keywords, die einen Fehler enthalten. Diese Keywords können sehr gute Suchanfragen aufweisen, woran das wohl liegt 😉 Die meisten SEOs sind einfach zu Eitel, um diese in ihre Texte einzubauen. Auch wenn manche „SEO-Experten“ etwas anderes behaupten, ich denke, Google ist Deine Rechtschreibung und Grammatik scheiß egal! Meine Erfahrung 😉 Was sich schon daran zeigt, dass Google eben selbst falsche Schreibweisen in den Suchvorschlägen auswirft.

4 | Möglichst den Plural verwenden

Man sollte immer versuchen den Plural zu verwenden. So rankt man dann im besten Fall für beide Formen. Natürlich nur, wenn sich der Vokal im Wortstamm nicht ändert!

5 | Synoyme, Begriffe umschreiben

Ich habe festgestellt, dass Google erstaunlich gut die Webtexte verstehen und thematisch einordnen kann. Ich ranke immer wieder auch zu Synonymen, obwohl das Wort nicht ein einziges Mal im Text verkommt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Google sich hier auch die eigenen Suchvorschläge zunutze macht und Text danach abscannt.

5 | Keywords, die man schlecht monetarisieren kann

Auch das ist eher ein alter Hut und verbindet aber die Gedanken der vorangestellten Tipps. Oft kann man mit Keywords, die kein direktes Kaufinteresse implizieren, sehr viel einfacher gut ranken, als mit den klassischen Keywordphrasen, auf die sich jeder semiprofessionelle Nischenseitenbetreiber stürzt.

Beispiel: Für das Thema „Waschmaschine“ sind klassische Keywords neben dem Begriff selbstverständlich Dinger wie „Waschmaschine Test“; „Waschmaschine kaufen“ oder „Waschmaschine günstig“. Ich würde (ohne jetzt die Konkurrenz gecheckt zu haben) aber eher einen Artikel zum Keyword „Waschmaschine reagiert nicht mehr“ schreiben. So nach dem Motto, Deine Waschmaschine reagiert nicht mehr, dann kaufe Dir doch eine neue 😉 Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, es fasst die genannte Idee aber ganz gut zusammen, denke ich.

6| Weitere Tipps für super Keywords/Rankings

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Bedienen von neuen Trends oder besser Trendwörtern gemacht. Hier kann man richtige Trafficmonster erschaffen. Ein kleines Beispiel dazu, auf YouTube habe ich mitbekommen, im Zuge einer Recherche zu einem anderen Artikel, dass ein sehr großer deutscher YouTuber eine eigene App herausbringen will. In diesem Moment habe ich sofort gedacht, das ist Deine Chance, um mal ein bisschen Praxiserfahrung im SEO zu sammeln. Ich habe also dazu einen sehr kurzen und total belanglosen Artikel geschrieben. [hier geht’s zum genannten Beispiel]

Thematisch hat er beim besten Willen nicht auf den Blog gepasst, da habe ich den einfach ins Glossar gepackt. Das Ergebnis waren zwar kurzzeitige aber dafür sehr heftige „Trafficstürme“ auf meinem Blog. Denn immer wenn der YouTuber etwas über die bald erscheinende App erzählt hat, ist jeder der irgendwas im Zusammenhang mit dieser App gegoogelt hat bei mir gelandet. Sicher habe ich damit keine Massen an neuen Stammlesern generiert, aber ich habe wieder etwas über SEO gelernt.

Aus dieser Erfahrung heraus ist mir eine weitere Tafficidee in den Sinn gekommen. Es gibt Menschen, die eine sehr hohe Bekanntheit haben, also in irgendeiner Form Relevanz oder Reichweite aufgebaut haben aber keine eigene Webseite und nach Möglichkeit auch noch keinen eigenen Wikipediaeintrag besitzen. Das sind Suchbegriffe mit teilweise sehr sehr hohen Anfragen aber quasi null Konkurrenz, besonders interessant sind Personen oder Kunstfiguren aus Subkulturen oder Subgenres, Musiker, Schaupieler oder eben YouTuber! Natürlich macht es langfristig keinen Sinn einfach einen Artikel über eine Person XY zu schreiben, wenn es aber eine thematische Schnittmenge zum Blogthema gibt, das ist das eine sehr gute Trafficquelle. Das habe ich nicht nur hier auf dem Blog erfolgreich getestet (z.B. Dner-Artikel) sondern auch auf einem anderen Projekt von mir.

Für die Klugscheißer… 😉

Liebe Klugscheißer, ja ich weiß, derartige Maßnahmen sind absolute Conversionkiller, das mag sein. Aber mein Ansatz zielt auf die Masse ab, auch wenn das so negativ klingt. Natürlich muss das thematisch passen, das Beispiel mit der App des YouTubers ist natürlich nicht die Messlatte, aber es zeigt das Prinzip sehr gut auf.

Konkurrenz analysieren

Man sollte auf jeden Fall auch mal gucken, was die Konkurrenz so macht. Dieser Schritt ist insbesondere bei Hauptkeywords und Keywords, die Du direkt monetarisieren willst, besonders gründlich und gewissenhaft durchzuführen. Klar hier gibt es sicher einige sehr praktische Tools, die aber wenn sie auch etwas taugen relativ viel Geld kosten (ich teste gerade die Sistrix Toolbox). Ich möchte Dir aber zeigen, wie ich es kostenlos ohne Tools mache. Ich checke die Konkurrenz am Liebsten manuell. Ich schaue mir alle Einträge auf der ersten Seite bei Google dazu an. Ein Indiz für eine schwache Konkurrenz sind:

  • YouTube-Videos auf der erste Seite
  • Wikipedia
  • Chats / Foren
  • Social-Media
  • Amazon / Ebay & Co

Sind diese Einträge, möglichst ausschließlich oder zum überwiegenden Teil auf der ersten Seite bei Google zu finden, dann ist es in der Regel kein Problem in der Top 3 zu landen, auch bei relativ wenig Optimierung. Hier braucht man eigentlich auch nicht auf die Links klicken, man weiß eh schon, was da kommt.

Interessant und relativ einfach gut zu ranken wird es auch, wenn man nur kleinere Blogs oder schlecht optimierte als Konkurrenz hat. Wie erkenne ich kleine Blog (bzw. seo-technisch-irrelevante Blogs) und „schlechte“ SEO-Artikel?

Kleiner Blog bedeutet in diesem Zusammenhang, dass er relativ wenig Traffic hat. Das kann man wieder mit similarweb überprüfen. Ein weiteres Indiz ist ein relativ kurzer Text in Verbindung mit einer kleinen Webseite. (Achtung, kurze Texte auf großen Seiten, die gut ranken, sind meist sehr gut optimiert z.B. große Online-Shops – Finger weg!). Außerdem interessant ist die Keyworddichte, also wie oft kommt das/die Keyword(s) im Text der Konkurrenz vor? Auch dafür braucht man keine Tools, eine Suche (Strg+F) nach dem Keyword im Text reicht aus, dabei wird die Anzahl der Suchergebnisse angezeigt. Die Anzahl muss man ins Verhältnis zur Textlänge gesetzt werden (schätzen). Zur Keyworddichte an späterer Stelle mehr. Außerdem sind Bilder und Videos sehr interessante Indizien, ist beides nicht vorhanden, dann hat man sehr gute Chancen, besser zu ranken. Bei Bildern sollten die Bildbeschreibung und der Dateiname nach Keywords abgecheckt werden.

Indizien für schwache Blogs/Webseiten (Seo-Konkurrenz) sind:

  • wenig Traffic und kurze Texte
  • das Keyword ist nur 1-2 / 1000 Wörter vertreten
  • keine Bilder oder Videos vorhanden
  • Bilder sind nicht seo-optimiert

Das sind alles Dinge, die man sehr schnell, ohne großen Aufwand oder teures Tool herausfinden kann. Wenn man daraus den Umkehrschluss zieht, dann heißt das. Finger weg von Konkurrenten, die:

  • relavanten Traffic aufweisen
  • lange Texte mit Bilder und/oder Videos haben

4. Richtig Bloggen: Die Texterstellung

Die zweite Phase eines Blogartikels, ist dann die eigentliche Texterstellung. Hier möchte ich Dir zeigen, was für mich der perfekte SEO-Artikel ist. (Erfahrungsstand 06/2016). Ich zeige Dir, mit welchen einfachen Maßnahmen, Du (meiner Meinung nach) wichtige SEO-Kriterien erfüllen kannst.

Textlänge

An dieser Stelle möchte eine wichtige Inspirationsquelle für das analytische, bewusste und richtige Bloggen mit Dir teilen. Ich habe in der erste Zeit sehr viel auf dem Affenblog von Vladislav Melnik gelesen, da gibt es wirklich recht wertvolle Artikel, die einen so in die „richtige“ Spur bringen, was das gewerbliche Bloggen angeht. Die Gefahr ist immer, dass man ganz dogmatisch an den „SEO-Regeln“anderer (erfolgreicher) Blogger festhält, so nach dem Motto so geht es -aber auch NUR SO.

Warum das Ganze. Vladi predigt, dass ein Blogartikel unbedingt mind. 1000 Wörter lang sein muss. Ich teile die Idee, die darin steckt. Lange Artikel ranken i.d.R. besser als kürze, vor allem wenn man kein SEO-Voll-Profi ist. Es geht dabei gar nicht um eine dogmatische Mindestwortzahl, aber lange ausführliche Texte sind wichtig. Am Ende folgt das einer ganz simplen Logik, der Google-Crawler kann mehr finden, wenn man ihm auch mehr anbietet – gerade bei den Longtail-Keywords.

Natürlich ist es absolut bezeichnend, dass gerade mein erfolgreichster Artikel der mir fast 20% meiner Seitenaufrufe generiert, etwas weniger als 1000 Wörter hat 😀 ABER alle anderen langfristig(!) erfolgreichen Artikel, die auch weiter stetig im Ranking steigen, sind ausnahmslos(!) lange Artikel. Einige auch deutlich mehr als 1500 Wörter.

Die Textlänge sorgt auch dafür, dass die Verweildauer steigt. Für die Nutzererfahrung sind lange Texte eher suboptimal, weil die meisten Internetnutzer die Texte nicht komplett lesen, also nur den Text abscannen. Das finde ich grundsätzlich sehr schade, aber man kann mit einer guten und sinnvollen Textstrukturierung auch diese Leser zufriedenstellen.

Ich habe mal gelesen, habe aber leider die Quelle nicht parat, dass der durchschnittliche Artikel auf Platz 1 bei Google über 2100 Wörter hat. Mehr braucht man wohl zur Textlänge nicht zu sagen.

💡 Sebastian Prohaska, bringt es in diesem Video auf den Punkt. Ich teile seine Meinung:


Videos

Versuche Videos in Deinen Beitrag einzubinden. Idealerweise Deine eigenen Videos. Wenn Du keine Videos hast, dann nimm ein anderes. Denke dabei immer an Deine Leser*innen, gib ihn den besten Mehrwert, den sie bekommen können. Es gibt mittlerweile zu fast jedem Thema ein Video auf YouTube, das, kannst Du dann einfach mit einbinden. Natürlich solltest Du abwägen, ob der Kanalinhaber das Video rechtmäßig auf YouTube hochgeladen hat. Ansonsten brauchst Du nur wenig Bedenken bezüglich des Einbindens haben. Du kannst theoretisch sogar Videos der direkten Konkurrenz einbinden, unter der Voraussetzung, dass der Kanalbetreiber die Möglichkeit des Einbindens nicht unterbunden/untersagt hat.

Videos haben den positiven Effekt, dass Du bei guten Videoinhalten Deine Sitzungsdauer auf Deiner Seite enorm steigern kannst.

Bilder

Versuche stets Bilder in Deine Artikel einzubinden. Bilder und Grafiken visualisieren natürlich Deine Inhalte. Sie sind aber auch für die Suchmaschinenoptimierung sehr interessant. Mein Tipp: Packe Dein Hauptkeyword in den Bildtitel und das Alt-Attribut. Beides kannst Du in der Mediathek bei WordPress einfügen. Ebenso sollte das Keyword im Dateinamen auftauchen, das wird gern vergessen. Hier kannst Du ganz schnell Pluspunkte gegenüber der Konkurrenz sammeln. Die Google-Bildersuche sollte man als Trafficquelle nicht unterschätzen.

Keywords

Die Keywordrecherche vor dem Schreiben ist schön und gut, wichtig ist vor allem, die Suchphrasen dann auch im Text unterzubringen. Ich bin wie gesagt KEIN Experte, ich kann Dir nur sagen, wie ich vorgehe und womit ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Wichtig ist, dass man eine grundsätzliche Herangehensweise hat, nur so kann man herausbekommen, ob etwas funktioniert oder nicht. Ich habe mit einer Keyworddichte von (ca.) 15 Keywords pro 1000 Wörter (für Hauptkeywords) gute Erfahrungen gemacht. Je weniger Konkurrenz es gibt, desto weniger muss es auch eingebaut werden. Allerdings ist der Umkehrschluss, viel hilft viel, nicht zielführend eine Keyworddichte von größer als 3% sollte man vermeiden (Meine Erfahrung).

Das Hauptkeyword versuche ich möglichst im Titel, in ein paar Zwischenüberschriften (H1 – H6) und in der den ersten 2-3 Sätzen des Textes unterzubringen.

Alle weiteren Keywords werden dann ebenfalls in einer Dichte von 5-15/1000 Wörter (für Longtail-Keywords) untergebracht. Viele SEO-Experten sagen, man sollte einen Text nur auf ein bzw. wenige Keywords optimieren. Ich glaube das nicht und finde das auch unlogisch. Gerade Longtail-Keywords kann und sollte man meiner Meinung so viele wie möglich im Text unterbringen.

Was ich wiederum glaube ist, dass es wenig Sinn macht, mehrere Texte auf das gleiche Keyword zu optimieren. Es ist nicht sinnvoll Texte auf Keywords zu optimieren, mit denen man schon in anderen Artikeln gut rankt. Diesen Fehler habe ich vor allem zu Beginn oft gemacht, bis ich festgestellt habe, dass es (mir) nicht möglich war mit zwei Texten zu einem Keyword zu ranken.

Um die Keyworddichte zu überprüfen, gibt es Plug-ins auf die viele Blogger schwören. Ich mache das immer manuell, über STRG+F. Ich nutze aber auch ein kostenloses SEO-Wordpress-Plug-in, das All in One SEO Pack, das kann ich empfehlen. Aber das ist alles Geschmacksache.

Die Frage nach dem perfekten SEO-Artikel würde ich folgendermaßen beantworten.

Für mich hat der perfekte Seo-Text mehr als 1500 Wörter, mehrere Zwischenüberschriften zwei Bilder und ein Video. Außerdem ist er auf 1-2 starke Hauptkeywords und 5-10 Longtail-Keywords optimiert. Darüber hinaus verfügt er über viele sinnvolle interne Verweise und hat einen themenrelevanten Affiliate-Link 😉 Das ist meine persönliche Messlatte für einen guten Artikel. Ich selbst habe von Artikeln dieser Art, leider auch viel zu wenige geschrieben, aber daran misst sich alles.

An dieser Stelle ein ganz wichtiger Hinweis. Auch wenn es sich in diesem Abschnitt so anhört, SEO ist kein Zustand sondern ein Prozess. Es gibt nicht den perfekten Seo-Zustand, sondern die Zeit sowie das Content- und Linknetzwerk welches die Artikel umgibt machen beeinflussen das Ranking langfristig positiv. Ich habe Texte geschrieben, die haben über 12 Monate gebraucht, bis sie auf Platz 1 oder in der Top 3 gelandet sind. Es dauert, aber sie sind irgendwann da, wenn man gutes Seo betreibt.


5. Richtig Bloggen: nach der Veröffentlichung

Nach der Textarbeit, kommt die (meiner Meinung nach) sehr viel wichtigere Nacharbeit. Bei diesem Schritt werden oft die meisten Punkte liegen gelassen. Dabei ist die Vor- und Nachbereitung, das Wichtigste beim SEO-Text.

Vladi vom Affenblog hat das Ganze auf eine ganz einfache Formel gebracht, 50% Produktion und 50% Marketing. Ich würde das gern etwas abwandeln, meine ideale Verteilung von Recherche, Content-Produktion und Artikel-Marketing ist, 30%-40%-30%!

Wenn man den Artikel veröffentlich hat, sollte man auf jeden Fall noch Kraft in die Vermarktung stecken. Lieber 50% weniger Artikel schreiben, diese dann aber ordentlich und nachhaltig vermarkten und optimieren.

Direkt nach der Vermarktung (0-3 Tage)

Wer einen Newsletter hat, sollte in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung auch den neuen Artikel bewerben.

Ein Post auf der eigenen Facebook-Seite gehört sowieso zu den ersten Schritten nach der Veröffentlichung. Eine weitere sehr gute Möglichkeit ist aber außerdem, den Artikel in themenrelevanten Facebook-Gruppen zu veröffentlichen, damit habe ich in den letzten Wochen sehr gute Erfahrungen gemacht.

Wenn man es nicht schon im Veröffentlichungsprozess gemacht hat, dann sollte man unbedingt ein paar Links zu eigenen themenrelevanten Beiträgen setzen. Mit dem aktuellen WordPress geht das noch einfacher, man kann jetzt ganz einfach nach passenden Beiträgen suchen.

interne verlinkung wordpress

Wenn man Affiliate-Links oder Links zu anderen Webseiten mit einbauen möchte, dann sollte man diese in einem neuen Tab öffnen lassen. Denn so bleibt die eigene Webseite in einem separaten Tab geöffnet, das erhöht die Sitzungsdauer und die Wahrscheinlichkeit, dass der/die Leser*in weiter auf der Webseite surft!

Eine gute Verlinkung, vor allem intern, ist sehr wichtig. Mein Wert für die Seiten pro Sitzung ist aufgrund dieser Maßnahme mit > 3,3 sehr ansehnlich.

Mittelfristige Schritte (1-4 Wochen)

Mittelfristig ist es super wichtig, dass man ein paar Backlinks für den Artikel aufbaut. Ich selbst habe noch sehr große Probleme nachhaltig und stetig gute Backlinks aufzubauen. Aber das Kommentieren von themenrelevanten Blogbeiträgen sollte das absolute Minimum sein. Das macht zwar relativ viel Arbeit, aber genau das sind die 5 Minuten Arbeit, die Dich langfristig von Deinen Wettbewerbern unterscheiden werden.

langfristige Maßnahmen (4-12 Monate)

Ich denke den Unterschied zwischen „Freizeit-Bloggen“ und ernsthaftem Bloggen („richtig bloggen“) macht auch die langfristige Keywordoptimierung. Die Idee dahinter ist ganz simpel. Man „wirft den Text ins Netz“ und wartet 3 Monate lang, was passiert. Wenn man im Vorfeld einige Sachen richtig gemacht hat, dann wird der Artikel in dieser Zeit beim Hauptkeyword in der Top 10 gelandet sein. Darüber hinaus wird der Artikel aber auch durch andere Longtail-Keywords gefunden. Je umfangreicher der Text, umso so mehr potentielle (Longtail)-Keywords wird er auch enthalten. Mit dem kostenlosen Google-Webmaster-Tool kannst Du Dir alle Keywords (mit Position, Suchvolumen und Klickrate) auswerfen lassen, über die Dein Artikel gefunden wird. Interessant sind dabei konkret zwei Dinge:

1. Alle Keywords, die sich auf den Plätzen 11-20 befinden und ein relevantes Suchvolumen aufweisen. Die Plätze 11-20 repräsentieren die Seite 2 der Google-Suchergebnisse. Wenn man hier mit einem Keyword landet, ohne dass man den Text explizit darauf optimiert hat. Dann ist es meist sehr einfach, durch das erhöhen der Keyworddichte, auf die erste Seite bei Google zu gelangen.

2. Des Weiteren sind grundsätzlich alle Keywords interessant, für die die Seite „zufällig“ rankt und ein (relativ) hohes Suchvolumen aufweist. Was ist jetzt hoch und was nicht? Das kann man hier unmöglich seriös beantworten, weil es auf das Suchvolumen der anderen Keywords im Themengebiet ankommt. Man sollte sich auf die Suchanfragen konzentrieren, die deutlich aus der Masse hervorstechen (siehe Abbildung). Glaub mir, man entdeckt da einige echte Perlen.

Diese beiden Schritte wiederhole ich (ca.) alle drei Monate. So vergeht immer genug Zeit, um Veränderungen messen zu können. Warum drei Monate? Ganz einfach, weil Google-Webmaster-Tools maximal die Suchanfragen der letzten 90 Tage auswirft.

Mein Blog (bzw. meine Seiten und Artikel) generieren ziemlich genau 1 Millionen Impressionen in 90 Tagen. Das ist ein guter Datenpool, aus dem man schöpfen kann.

seo optimieren mit den google webmaster tools

Quelle: Screenshot Google Webmaster Tools

Das enorme Potential dieser nachträglichen Analyse und Überwachung liegt in der relativ verlässlichen Datenlage. Denn das Suchvolumen wird nicht verallgemeinert, sondern explizit für die eigene Seite ausgeworfen.

Hinweis: Wenn Du, geplant oder zufällig, einen echten Top-Trffic-Magneten veröffentlicht hast, dann solltest Du da die Finger von lassen. Nach dem Motto: don’t touch a working system 😉


6. Meine Ressourcen für den Trafficaufbau

Wie kannst Du ins SEO einsteigen?

Ich denke, in den Zwischentönen dieses Artikels ist es schon deutlich geworden. Ich bin eher kein Freund von (überteuerten) digitalen Infoprodukten bzw. SEO-Agenturen, die im Grunde auch nur Tools benutzen, die man sich auch selbst zulegen kann, wenn sie überhaupt etwas kosten. Also…

Alles was man für die ersten 2-3 Jahren eines Blogs über SEO wissen muss, findet man kostenlos im Internet. Es gibt so viele tolle Blogs, die sich mit dem professionellen Bloggen auseinandersetzen. Wichtig ist immer, diese Informationen zu hinterfragen, zu einer „eigenen“ Strategie zu formen, anzuwenden und aus Erfahrungen und Rückschlüssen diese Tipps selbst zu verfeinern.

Ich habe große Freude an diesem autodidaktischen Prozess, das ist überhaupt die größte Freude für mich an diesem ganzen Online-Business-Marketing-Kram, der stetige Lernprozess und das gute Gefühl, wenn Dinge gut funktionieren.

Meine kostenlosen Top-Seo-Wissens-Quellen sind:

Natürlich(!) der Affenblog von Vladislav Melnik, sowie die Blogs von Peer Wandinger insbesondere das Blogprojekt. Einen sehr interessanten YouTube-Kanal zu diesem Thema betreibt Sebastian Prohaska.

Bei allen gilt für mich, es gibt bei niemandem eine 100%ige Zustimmung, das sollte klar sein. Aber überall stecken super Ideen und viel Erfahrung darin, davon kann man echt profitieren.

Wer das Gefühl hat, doch lieber ein Buch/E-Book darüber lesen zu wollen. Dem kann ich mit gutem Gewissen nur das ➡ Affenbuch von Vladi empfehlen. Ansonsten gibt es echt viele überteuerte Produkte… Also Augen auf. Lasst euch keinen Scheiß erzählen! SEO ist keine Wissenschaft, es gehört aber dazu, wenn man richtig bloggen möchte.


7. Schlusswort

So dieser Artikel ist jetzt so lang geworden, wie so manches „Experten-E-Book“ zu diesem Thema 😀 Über den Mehrwert kann man sicher streiten. Aber ich habe hier (fast) alles hingeschrieben, was ich zu diesem Thema (im aktuellen Stand 06/2016) weiß. Alles Weitere, werde ich in den nächsten Monaten in separaten Beiträgen veröffentlichen, natürlich kostenlos. Ich hoffe, Du konntest hier den ein- oder anderen Seo Tipp für Deinen Blog mitnehmen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine Webseite und Deine Seo-Maßnahmen. Richtig bloggen, jetzt kann es losgehen.

Natürlich freue ich mich über Feedback! Auch negative (sachliche) Kritik ist sehr erwünscht, denn nur so kann man sich weiterentwickeln …

Hast Du Fragen zum Artikel oder Fragen, die darüber hinaus gehen? Dann ab in die Kommentare damit, ich werde versuchen Dir zu helfen.



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Johannes

Hi, ich bin Johannes. Ich bin nebenberuflich selbstständiger Webmaster, Investor und Betreiber dieses Blogs. Auf meinem Blog findest Du alles rund um das Thema unkonventionell aber seriös Geld verdienen/sparen/investieren im Internet. Eine Inspirationsquelle für Deine finanzielle Freiheit.

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31 thoughts on “Richtig bloggen: Meine Tipps für SEO Texte

  1. Habe den Text nur überflogen und werde ihm am Abend lesen. Was ich erstaunlich finde, du hast nur 2% von social Media. Das finde ich ziemlich wenig, dafür schießt dein organic search eben durch die Decke. Ich war eine Zeit lang in der Finanzbranche unterwegs (habe Backlinks für einen Blog aufgebaut) und weiß wie hart die Konkurrenz ist. Also, Hut ab, ich werde mir deine Tipps auf jeden Fall zu Herzen nehmen.

    Nur eine kleine Frage, similiarweb zeigt bei meinem Blog an, dass nicht genug Daten gefunden wurden. Warum nicht, was mache ich falsch?

    Danke und Grüße,

    Thomas

    • Hallo Thomas,
      ja 2% von Social-Media ist wirklich wenig, Faceboook & Co sind leider nicht mein Steckenpferd. Ich habe auch viel zu spät damit angefangen.
      Es stellt sich so langsam Besserung ein, aber ich muss hier noch viel lernen. Es besteht in diesem Segment noch sehr viel Wachstumspotential. Genau wie beim Backlinkaufbau, hier kann ich auch noch keine nennenswerten und vor allem reproduzierbaren Erfolge vorweisen.

      Zu similarweb: Nutzt Du denn ein Analysetool (z.B. Google Analytics)? Wie viele monatliche Besucher hast Du denn? Das Problem wird einfach sein, dass similarweb als externes Analysetool relativ viel Traffic braucht, um Daten daraus zu gewinnen.

      Ein anderes Projekt von mir wird bei similarweb auch nicht angezeigt, dort habe ich eben leider aktuell auch erst (ca.) 800 Besucher im Monat.

      Mit besten Grüßen
      Johannes

  2. Vielen vielen dank, der Artikel hat mir echt sehr weitergeholfen.
    Habe noch eine Frage: Wie erstellst du deine Grafiken zb über die statische Seite ?

    Mach aufjedenfall weiter so und viel Erfolg 🙂
    Lg Jonas

    • Hallo Jonas,
      du wirst darüber wahrscheinlich lachen, aber die Grafik habe ich mit Powerpoint gemacht 😀 Ein stark unterschätztes Programm, man kann die Folie dann als Bild abspeichern. Ansonsten erstelle/bearbeite ich alle meine Beitragsbilder mit Photoshop (CS6).
      Vielen Dank für Dein Kommentar

  3. Hallo Johannes, Wow, das nenn ich mal einen ausführlichen Text 🙂 Ich habe zwar weniger das Ziel „passives Einkommen“ im Visier, „völlig falsch“ bin ich aber trotzdem nicht, habe einige Tips im Bezug auf die Keywords mitnehmen können. Überrascht war ich von deiner empfohlenen Textmenge: die kommt mir entgegen, weil ich gerne schreibe und es mir leicht fällt – interessanter Weise hatte mein SEO Tool (yoast) da immer gemeckert, sie seien ihm zu lang 😉 liebe Grüße, Kea

    • Hallo Kea,
      danke für die lieben Worte. Es freut mich sehr, dass du ein bisschen was mitnehmen konntest.
      Und ich weiß… ich kenne Deinen Blog. Bin ein stiller Leser 😉
      Viele schwören auf YOAST, aber ich bin damit nie warm geworden.
      Viel Erfolg weiterhin.
      Liebe Grüße
      Johannes

  4. Hallo Johannes, das war super informativ. Ich stecke noch in den Anfängen meines Blogs. Setze eigentlich auf Seo, also optimiere alle Texte und warte auf den Google Erfolg 😉 da ich großes Interesse daran habe, dass ich großen Traffic generiere habe ich bisher auch auf social Media gesetzt und siehe da: ich habe 10.000 Aufrufe in den ersten 4 Wochen geschafft. Das finde ich recht gut, aber habe keinen Vergleich 🙂 da aber kaum jemand kommt, wenn ich nicht aktiv verlinke auf social Media, sehe ich dies nicht als gutes Mittel an. Ich hoffe auf Google. Aber über Google kommt immer mal ein Aufruf am Tag. Braucht das einfach Zeit? Ich schreibe immer als Beitrag, nicht als Seite. Vielleicht sollte ich das ändern. Bei einer Sache könntest du mir noch helfen bitte 🙂 mein Seo-Programm auf WordPress schreibt immer: Keine H1 Überschriften vorhanden. Woran liegt das? Muss ich sie seperat irgendwie markieren? Warum erkennt das System sie nicht? Dank dir, liebe Grüße Christine von http://www.pretty-you.de

    • Hallo Christine,
      also 10.000 Aufrufe in den ersten 4 Wochen sind sehr sehr gut! 🙂
      Aber genau das ist (mein) Problem mit Social-Media, das ist cool und auch relativ einfach, aber es ist keine nachhaltige und automatische Trafficquelle.

      Der Aufbau von organischem Traffic braucht auf jeden Fall Zeit. Bei mir hat das so 7-8 Monate gedauert, bis ich täglich und recht gleichmäßig organischen Traffic aufgebaut habe. Deine Social-Media-Aktivitäten könnten das aber beschleunigen!

      Du könntest Dir überlegen, wenn Du so eine Art Hauptartikel (übergeordneter Artikel) zu einem Thema schreiben möchtest, diesen als statische Seite zu veröffentlichen, ansonsten würde ich klassische Blogbeiträge eher weiterhin als Beiträge posten.

      Zu den H1 Überschriften. Bei mir gibt es auch dieses Problem, d.h. ich kann Dir dabei gar nicht helfen. Aber es zeigt auch, dass man nicht immer „alles“ richtig machen muss. Ich vermute, es liegt bei mir (und auch bei Dir) an den WordPress-Theme Eigenschaften/Einstellungen. Ansonsten kann man im Textbearbeitungsbereich bei WordPress eine Überschrift der H1-Formatierung zuweisen. Achtung jetzt kommt gefährliches Halbwissen: Ich habe das bisher immer nicht gemacht, weil ich bis dato davon ausgegangen bin, dass der Seiten/Beitragstitel gleichzeitig die H1 Überschrift ist.

      Ich werde mich mit diesem Thema auch noch mal intensiver auseinandersetzen. Wenn ich etwas erhellendes herausgefunden habe, dann werde ich es hier veröffentlichen. Es steht aber in meiner Prioritätenliste nicht ganz oben.

      Ansonsten Tipp Nr.1 für den Aufbau organischem Traffic. Schreibe lange und ausführliche Texte mind. 1000 Wörter eher auch mal + 2000 Wörter. Google und Deine Leser*innen werden es Dir danken. Wenn Du dann noch das Google-Webmaster-Tool (Google Search Console)verwendest, dann kannst Du sehr gut beobachten, für welche Keywords diese Artikel ranken und nach was deine Leser*innen suchen.

      Du hast übrigens einen super Blog. Viel Erfolg.

  5. Hallo Johannes,
    toller Artikel.
    Eine kurze Frage: wenn du auf themenrelevanten Seiten kommentiert, veelinkst du dann deine allgemeine Seite, oder einen bestimmten Artikel?
    Wegen Social Media würde ich mir keine Gedanken machen, das ist eh sau anstrengend, organic traffic ist da echt besser!
    LG, Hanna

    • Hi Hanna,
      vielen Dank für Deine netten Worte.
      zu deiner Frage: Ich mache das immer unterschiedlich, wenn es thematisch super passt (auch zum Kommentar), dann verlinke ich den Artikel. Ansonsten verweise ich auch mal auf die Hauptseite. Ich denke, ein gesunder Mix ist hier wichtig.
      LG

  6. Na auf diesen Artikel kannst du auf jeden Fall richtig stolz sein! Im Prinzip würde ich SEO genau so betreiben wie du, nur bist du wesentlich gewissenhafter dabei.
    Meine Artikel schreibe ich fast immer ohne Recherche und ohne Nacharbeit (Schande auf mein Haupt), ich denke da ist noch viel Luft nach oben…

    Zum Thema lange Texte: Die schreibe ich sehr gern, nur muss dafür auch ein passendes Thema gegeben sein. Gespeichert habe ich zum Beispiel bei mir noch einen ähnlich langen Artikel mit knapp 5000 Wörtern, nur fehlt mir jetzt die Lust, den in WordPress ordentlich umzusetzen 🙂

    Liebe Grüße

    • Danke Adrian, für die netten Worte. Ich bin gespannt, ob Du Deinen 5000-Wörter-Artikel noch veröffentlichst.
      Gute Inhalte müssen in die Welt getragen werden!!!
      LG

    • Hallo Sebastian,
      sehr gern! Gute Inhalte müssen verlinkt werden. Vielen Dank auch für das Teilen auf Facebook.
      Mit besten Grüßen
      Johannes

  7. Hallo Johannes,

    ein genialer Beitrag, es hat auf jeden Fall mein Wissen über SEO noch vertieft, und Baustellen sind erkannt :/.
    Kapitel 3 war für mich sehr wertvoll, werde es da in Zukunft auf jeden Fall besser machen.

    Danke für Deine Mühe und für das sorgfältige zusammenstellen, das waren bestimmt einige Stunden.

    Kannst du noch was generelles zu Keywords und Longtail Keyowrds sagen oder Beispiele geben?
    Du erwähnst Phrasen, müssen z.B. drei Keywords auch in Folge auftauchen, also hintereinander und Longtail Keywords, oder können die gestreuter sein?

    Viele Grüße
    Ferenc

    • Hallo Ferenc,
      ich freue mich, dass Dir mein Beitrag gefallen hat.

      Also ein Longtail-Keywords ist eine Suchphrase aus mind. 2 Wörtern (eher mehr). Es gibt keine klare und definitive Abgrenzung zu einem „normalen“ (Haupt)Keyword:

      Beispiel:
      Das Thema „Trading“. Das ist vielleicht etwas zu Allgemein, also konzentriert man sich auf das Thema und Keyword „Trading lernen“. Das wäre dann z.B. das Hauptkeyword, was in diesem Fall auch aus zwei Wörter besteht.
      Longtail-Keywords, die noch spezieller sind aber auch weniger Suchanfragen haben wären in diesem Zusammenhang z.B.: „online trading für anfänger“ „trading geheimnisse für einsteiger“ usw… Ich würde hier mit den Google-Suchvorschlägen arbeiten.

      Wenn man sich alle Keywords herausgesucht hat, kann man überlegen, wie viele Artikel man zu diesem Thema schreiben möchte. In dem/den Artikel(n) sollten dann die Keywords ein paar Mal genau in der Wortfolge vorkommen (siehe Abschnitt Keyworddichte). Aber es ist auch wichtig, das Thema zu umschreiben und Synonyme und andere Wortfolgen zu verwenden. Ich weiß nicht wie Google das macht, aber Fakt ist, dass Google die Texte sehr gut thematisch „verstehen“ und „einordnen“ kann. Es bringt also nichts, einfach einen Text über ein anderen oder „ähnliches“ Thema zu schreiben und dann einfach ein paar Mal die keywords einzufügen.

      Hinweis: Das sind lediglich meine Erfahrungen

      Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen.
      Mit besten Grüßen
      Johannes

  8. Lieber Johannes,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel! Er hat mir wirklich gut weitergeholfen und ich versuche deine Tipps nachhaltig anzuwenden, ich finde es wesentlich besser eine langfristige Strategie zu fahren – deine Tipps dazu sind echt super hilfreich!

    Liebe Grüße,
    Jule

    • Hallo Jule,
      danke für die lieben Worte. SEO funktioniert auch nur langfristig, denn schon allein die „Zeit“ ist ein ganz wichiges Element beim Aufbau von organischem Traffic.
      LG

  9. Hallo Johannes,

    ich habe mir deinen Artikel nun ganz durch gelesen. Ich hätte noch eine Frage zu den Seiten und Beiträgen. Wie entscheidest du, ob ein Keyword es wert ist auf eine Seite zu kommen, statt auf einen Beitrag?

    Und wie setzt du die Seiten in deinen Blog? Du kannst ja nicht für jede Seite einen Menüpunkt machen. Nutzt du dafür Untermenüs bzw. Dropdowns, oder wie machst du das?

    Lg Thomas

    • Hallo Thomas,
      das entscheide ich nicht vordergründig nach Keywords sondern nach Themen. Mein Blog ist ja z.B. so aufgebaut, dass ich das Geld mit den verschiedenen Partnerprogrammen der Anbieter/Programme (zum Geld verdienen im Internet) verdiene. Die Vorstellung dieser Sachen sind bei mir immer Seiten, drum-herum werden dann Blog Artikel veröffentlicht. Also:

      Ich würde das eher thematisch sortieren. Ich mache nicht für jede Seite einen Menüpunkt, ich verlinke einige Seiten in meiner Sidebar aber viele sind auch nur in Blogartikel verlinkt. Die Besucher sollen/kommen ja hauptsächlich über Google und nicht über meine (Start)Seite(n).

      LG

  10. So jetzt endlich kann ich auch mal etwas schreiben 🙂
    Richtig toller Beitrag ist das geworden. Deine Planung, nach Veröffentlichung eines Artikels, werde ich mir auch noch einmal genauer ansehen.

    LG
    Christoph

  11. Hallo Johannes,

    vielen Dank für diesen ausführlichen und qualitativ hochwertigen Artikel. Ich bin zwar selber schon sehr tief in die Materie eingearbeitet aber ich konnte trotzdem einen gewissen Mehrwert für mich herausnehmen. Weiterhin viel Erfolg!

    LG
    Clemens

    • Hallo Clemens,
      mich freut das ganz besonders, wenn auch ein Anfänger hier noch etwas Inspiration mitnehmen kann. Danke für Deinen Kommentar

  12. Hallo Johannes!
    Ich habe gerade Deinen super informativen Artikel verschlungen und bin um einige Tipps reicher, danke dafür!
    Ich fange gerade erst an, meine Blogartikel zu optimieren, obwohl unser Blog schon länger besteht – die Absicht damit Geld zu verdienen kam leider erst spät. Ich hätte noch eine Frage bezüglich der Longtail Keywords, bzw ihrer Verwendung im Text. Die Keywords sollen ja genau in der exakten Reihenfolge auch im Text eingebaut werden. Auf der anderen Seite soll man Stopwörter unbedingt vermeiden. Ich lege also ein Longtail-Keyword aus etwa drei Schlagworten fest, das ohne ein Stopwort im Text allerdings nicht wirklich einen guten Satz ergibt. In Deiner Antwort auf einen Kommentar weiter oben schlägst Du im Beispiel „online trading für Anfänger“ ein Keyword mit Stopwort vor. Wird mein „Schlagwort-Longtailkeywort“ durch die zusätzliche Benutzung eines Stopwortes im Text zur Optimierung völlig unbrauchbar? Wie gehe ich hier besser vor?
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir da auf die Sprünge helfen könntest!
    Liebe Grüße Sabine von herman-unterwegs.de

    • Hallo Sabine,

      danke für Deinen Kommentar. Sehr sehr cooler Blog übrigens! Zu deiner Frage (natürlich nur meine Meinung):
      Also erstmal grundsätzlich, meiner Erfahrung nach sind die sog. „Stoppwörter“ etwas überbewertet. Ich habe die Erfahrung gemacht (andere SEO-Menschen auch), dass Google erstaunlich gut die Online-Texte „lesen“ + „verstehen“ also auch inhaltlich einordnen kann. Dennoch ist es sinnvoll, natürlich möglichst auch ein paar mal die komplette Phrase zu verwenden. Das allein, also das sog. Keyword-Stuffing (in extremer Form) reicht i.d.R. heute sowieso nicht mehr für Platz 1. D.h. man sollte auch mal die Suchphrasen etwas abändern, umstellen, anpassen, Synonyme verwenden (etc). Bei Bilden (Dateiname und/oder Alt-tag) kann man aber wunderbar das gesamte Longtail-Keyword verwenden. Das Ziel ist es nicht unbedingt, z.B. dein „Schlagwort-LongtailKeywort“ nur ohne Stoppwörter unterzubringen, man kann schon versuchen es kreativ einzubauen aber man sollte das nicht dogmatisch tun.
      Wichtig ist, dass es „natürlich“ aussieht und Google „versteht“, um was es in dem Text geht und so das Keyword auch zu deinem Artikel zuordnen kann. Bei SEO gibt kein „nur so“ oder „so niemals“ es ist ein komplexer(!) Prozess und kein Zustand. Wenn man sich das in Erinnerung ruft, dann kann man relativ unverkrampft an SEO-Texte herangehen.
      Dennoch ist (meiner Meinung nach) eine Keyword-Recherche wichtig, weil man sich so beim Schreiben oder Optimieren schon auf bestimme Keywords (Phrasen) konzentriert und damit den Text schon optimiert.

      Ich weiß, es ist etwas unbefriedigend, weil ich darauf keine klare Antwort geben kann. Ich hoffe es hat Dir trotzdem ein bisschen weitergeholfen.

      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Johannes

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